03.06.2018 - 16:37 Uhr
Oberpfalz

Grünes Herz schlägt in Amberg

"Das grüne Herz der Oberpfalz": Mit diesem Slogan wirbt der Naturpark Hirschwald für sich und seine Ziele. Das tut er seit nunmehr zwölf Jahren, und will nicht nur überregional, sondern auch in der Heimat noch bekannter werden.

Der kleine Mann und der große Harvester: Auch solche Maschinen kommen zur Instandhaltung des Hirschwalds zum Einsatz und sorgen am Marktplatz bei Groß und Klein für Staunen.
von Thomas Amann Kontakt Profil

Amberg. (ath) In Amberg erscheint das durchaus nötig. Daraus macht Isabel Lautenschlager, die Geschäftsführerin des 2006 gegründten Vereins, kein Hehl. "Wir wollen auch die Einheimischen ansprechen und uns besser bekanntmachen", lieferte sie die Begründung für den zweiten Naturparktag am Sonntag in der Altstadt. Vor zwei Jahren hatte er seine Premiere in Ursensollen und fand nun seine Neuauflage auf dem Marktplatz sowie in der angrenzenden Georgen- und Rathausstraße. Dort hatten über 30 Aussteller, die alle mit dem Hirschwald zu tun haben, dazu passende Produkte, Dienstleistungen oder Informationen anbieten, ihre Stände aufgeschlagen.

An vielen ging es um Spaß und Spiel - vor allem für die Kinder. Aber auch die Erwachsenen kamen neben Essen und Trinken mit zum Teil tatsächlich nicht so bekannten Leistungen und Besonderheiten auf ihre Kosten. Die acht Mitgliedsgemeinden des Naturparks stellten sich ebenso vor wie Direktvermarkter, Vereine und Verbände mit ihrem Portfolio. "Wir bringen etwas auf die Beine, das man alleine nicht so gut stemmen kann - wir wollen die Region zusammenbringen", beschrieb Lautenschlager die Zielsetzung.

Auch Oberbürgermeister Michael Cerny hatte sich bei der offiziellen Eröffnung am Rathausbalkon mit Bölleschützen und Blasmusik über die interkommunale Zusammenarbeit gefreut, die hier besonders gelungen sei. Er bezeichnete den Naturpark Hirschwald als Juwel in der Region, das es zu pflegen gelte. "Es ist viel schöner bei uns, als manche denken", pflichtete ihm stellvertretender Landrat Hans Kummert bei, der auf die Vielfalt in der Landschaft mit ihrer Flora und Fauna abhob. Das auch den Ambergern "in Erinnerung zu bringen", nannte der OB als Hintergrund für den zweiten Naturparktag. "Es gibt uns die Gelegenheit, alles, was den Hirschwald auszeichnet, mitten in der Stadt zu präsentieren", erläuterte Cerny. Gleichzeitig ging es ihm aber auch um Radfahrer, Wanderer und andere Gäste, die oft nach Amberg kommen - "damit sie Werbung machen, dass unsere Region ein Schmankerl und einen Besuch wert ist".

Die Buben mahlen die Haferflocken selbst, während die Aussteller bei den Erwachsenen das Rad der Information drehen.
Die Botanik des Hirschwalds ist vielseitig und beim Anblick als Setzlige gar nicht so leicht zu erraten.
Die Sternwarte Ursensollen bietet noch mal einen ganz anderen Blick: auf den Himmel über dem Naturpark.
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