01.12.2019 - 08:36 Uhr
GuteneckOberpfalz

Besucher-Scharen zur Markt-Eröffnung

Der Gutenecker Weihnachtsmarkt ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Längst gehört er zu den Schönsten, die die Region zu bieten hat. Das wird auch in diesem Jahr wieder deutlich.

von Redaktion ONETZProfil

Zum 15. Mal wurde der romantisch-historische Weihnachtsmarkt am Samstagnachmittag eröffnet. Bei frostig-sonnigem Winterwetter säumten Hunderte Besucher den Weg hinauf zum Schloss, als sich der Festzug in Bewegung setzte. Angeführt wurde dieser vom Christkind Marie Schlagenhaufer und ihren Engeln in Begleitung. Es folgten der Schlossherr Burkhard Beissel von Gymnich, zahlreiche Ehrengäste, Schausteller und Marktmitwirkende.

Im Takt der musikalischen Mittelalterklänge des "Trenck der Pandur" aus Waldmünchen führte der Weg direkt in den Schlossinnenhof. Zur Begrüßung dankte der Schlossherr für den wundervollen Marsch und freute sich über die große Besucherzahl bereits zur Eröffnung. „Gönnen Sie sich nun Zeit für sich selbst, Zeit die Seele baumeln zu lassen, dafür wird der Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck an den Adventswochenenden geöffnet sein“ betonte Burkhard Graf Beissel von Gymnich.

Bürgermeister Johann Wilhelm bezeichnete den Markt als etwas ganz Besonderes. Diese Mammutaufgabe alle Jahre wieder so großartig zu stemmen verdiene ein besonderes Lob an alle Mitwirkenden. Landtagsabgeordneter Alexander Flierl lobte das geschaffene vorweihnachtliche Ambiente, welches eine starke Anziehungskraft weit über die Grenzen der Region schaffe. Stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl schloss sich den Grußworten Flierls an.

Das Christkind gab in Reimworten auf, die Zeit vor Weihnachten nicht mit Hektik, Stress und Streit zu füllen. Die Zeit sei besonders wertvoll, wenn man sie mit seinen Lieben verbringt.

Besucherscharen kamen bis in den Abend hinein in Bussen, bequem per Shuttle-Bus oder mit dem Auto. An über 150 aufwendig gestalteten und weihnachtlich beleuchteten Buden und Ständen konnte man auf dem weitläufigen Gelände entspannt bummeln, schlemmen – und auch Weihnachtsgeschenke kaufen.

Für das Vergnügen der kleinen Besucher war auch bestens gesorgt: Kleine und große geführte Pferdereitrunden über den Markt und ein nostalgisches Kettenkarussell ließen keine Langeweile aufkommen und Kinderaugen leuchten. Esel, Alpaka und Frettchen freuten sich im Stall auf Streicheleinheiten. Vielerorts über den Markt verteilt spielten die Musik-, Fanfaren- und Dudelsackspieler auf.

Dotsch mit Räucherlachs, knuspriger Mutzbraten mit Kraut, feuriger Eintopf im Brotlaib, Steak- und Wurstsemmeln, aber auch leckere Schokofrüchte, Quarkbällchen und gebrannte Mandeln fanden reißenden Absatz. Der Gutsstadl begeisterte durch sein unverwechselbares Ambiente: Tausende kleine Lichtlein brachten eine tolle weihnachtliche Stimmung, zudem bot er auch ausreichend Sitzgelegenheiten für die Gäste, um gemütlich zu Plaudern.

Filzmützen, eine große Auswahl an Holz- und Metalldekogegenständen, Weihnachts- und Schneemännern als auch aufwendig in Handarbeit hergestellte Laternen und Weihnachtskrippen sowie feine Liköre und Spirituosen waren sehr beliebt. Bei einem Rundgang konnte man auch Einblicke in das mittelalterliche Lagerleben bekommen.

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