31.07.2019 - 17:05 Uhr
GuteneckOberpfalz

"Dauerkämpfer" erntet viel Lob

Die Redner sind sich einig: Einen Bürgermeister wie Johann Wilhelm kann sich jede Gemeinde nur wünschen. Dafür, dass er für Guteneck schon viel erreicht hat, erfährt er zu seinem 70. Geburtstag großen Dank.

Viele Weggefährten aus der Politik kamen am Dienstagabend nach Guteneck, um Bürgermeister Johann Wilhelm (Fünfter von rechst) – hier zusammen mit Ehefrau Marielle (links daneben) – zum 70. Geburtstag zu gratulieren.
von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Die Pischdorfer Blaskapelle spielte vor dem Gasthaus Vetterl. Dort trafen am frühen Dienstagabend etwa 100 Besucher ein, um Bürgermeister Johann Wilhelm zu seinem runden Geburtstag zu gratulieren und ihm Geschenke zu überreichen.

Während eines gemeinsamen Essens wünschte ihm seine Stellvertreterin Anita Bauer vor allem Gesundheit, damit er der Gemeinde noch lange erhalten bleibt als Bürgermeister. Sie bezeichnete Wilhelm als großen Gewinn für die Gemeinde und führte beispielhaft einige Projekte auf, die seine Handschrift tragen. An erster Stelle nannte sie da den Kindergarten, ferner die Breitbandversorgung, das Gemeindezentrum, die Partnerschaft mit Halze, die Dorferneuerung und die Flurneuordnung.

Erfolge erarbeitet

"Wir sind froh, dass wir dich haben", betonte die Zweite Bürgermeisterin. Als Präsent der Gemeinderäte und der Verwaltungsgemeinschaft übergab sie eine große Bildtafel mit Fotos von Errungenschaften, die in der Amtszeit des Bürgermeisters Wilhelm entstanden sind. Als Bau-/Bürgermeister wurde er darauf bezeichnet.

Zugleich nutzte Anita Bauer die Gelegenheit, um Johann Wilhelm zu einer Auszeichnung zu gratulieren, die er am Montag in München erfahren hatte. Dort überreichte ihm Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die kommunale Verdienstmedaille in Silber. Nachdem alle Gäste gemeinsam auf den Jubilar angestoßen hatten, zeigte sich der Geehrte bescheiden: Die Medaille gebühre eigentlich dem ganzen Gemeinderat, sagte Wilhelm. Denn das Gremium habe immer ja gesagt zu den verwirklichten Maßnahmen.

Als einen wertvollen Ratgeber mit viel Erfahrung schätzt Landrat Thomas Ebeling den frisch gebackenen Siebziger. "Er vertritt die Interessen seiner Gemeinde immer mit Nachdruck", lobte er ihn und erinnerte sich gut: Froh sei man am Landratsamt gewesen, als man die Genehmigung für den Handymasten draußen hatte, damit Wilhelm nicht mehr jeden Tag anruft.

Eine Gemeinde braucht immer jemanden, der vorangeht. Genau diese Rolle spielt Johann Wilhelm in vorbildlicher Weise, wie MdL und CSU-Kreisvorsitzender Alexander Flierl unterstrich. Wilhelm sei immer ein verlässlicher Mitstreiter für den ländlichen Raum. Bescheiden, erfolgreich, bodenständig und an der Praxis orientiert. Diese Eigenschaften schrieb Staatssekretär a.D. Otto Zeitler dem Jubilar zu. Die Gemeinde Guteneck dürfe froh sein, einen solchen Bürgermeister zu haben, der es zusätzlich zu seinem Tatendrang auch versteht, die Einwohner bei allen Entscheidungen mitzunehmen. Als "Dauerkämpfer" betitelte ihn der Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetags, der Neunburger Bürgermeister Martin Birner.

Hartnäckigkeit lohnt sich

MdB Karl Holmeier freute sich darüber, dass es Johann Wilhelm während seiner Amtszeit ab 2008 gelang, der Gemeinde durchwegs einen positiven Stempel aufzudrücken. Mit unwahrscheinlicher Hartnäckigkeit habe er es geschafft, dass viele Vorhaben realisiert werden konnten. Er dachte da vor allem auch an den Handymasten, der nun auf dem Herrnberg steht und in Kürze in Betrieb gehen kann.

Weitere Gratulationsredner waren die Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion, Martina Engelhardt-Kopf, und BBV-Kreisobmann Josef Irlbacher, der zusammen mit Geschäftsführer Josef Wittmann zur Feier des Ehrenkreisobmanns gekommen war. Unter den Gästen befanden sich auch der frühere BBV-Bezirkspräsident Franz Kustner, MdL Joachim Hanisch, Altbürgermeister und Ehrenbürger Alois Seegerer, Burkhard Graf Beissel von Gymnich, Ehrenkreisbäuerin Barbara Hanauer, das Gemeindepersonal, Vereinsvertreter und natürlich die Familie.

MdB Karl Holmeier hatte als Geschenk die Medaille des Deutschen Bundestags mitgebracht.
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