11.03.2019 - 10:08 Uhr
GuteneckOberpfalz

Gute Karten für Wohnraum

Das neue Baugebiet für die Gemeinde Guteneck fällt eine Nummer größer aus. "Weidenthal-Hütberg Nord" heißt der Bebauungsplan, der am Mittwoch den Gemeinderat passierte.

Bebauungsplan "Weidenthal-Hütberg Nord": Das Gebiet (rot schraffierte Fläche) ist ausgedehnt worden.
von Monika Bugl Kontakt Profil

Im November 2016 hatte es schon einmal einen Aufstellungsbeschluss für einen einfachen Bebauungsplan "Weidenthal-Hütberg I" gegeben. Doch mittlerweile hat sich das Plangebiet vergrößert. Aufgrund dieser Änderung kam nun ein qualifizierter Bebauungsplan infrage, in dem auch Baugrenzen und -linien, Geschossflächenzahl und die Höhe der baulichen Anlagen festgelegt werden sollte. Aus diesen Gründen beschloss der Gemeinderat, den Aufstellungsbeschluss vom November 2016 aufzuheben.

Nächster Schritt war dann auch gleich die einstimmige Billigung für die Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans. Im Flächennutzungsplan der Gemeinde sind die entsprechenden Areale bereits als Allgemeines Wohngebiet vorgesehen. Eine Flächennutzungsplan-Änderung ist somit nicht vorgesehen, erläuterte Ulrich Süß, der zuständige Sachbearbeiter für Guteneck bei der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg.

Außerdem habe man bereits vorab Rücksprache mit der Immissionsschutzbehörde genommen. Immerhin liegt das neue Baugebiet nicht weit weg von Fußballplatz und Feuerwehrhaus. Laut Landratsamt gibt es diesbezüglich aber keine Bedenken. Allerdings sollen die neuen Häuser nicht näher an diese Objekte heranrücken als bestehende Gebäude. Empfohlen wird eine optische Abgrenzung des Baugebiets in Richtung Sportanlage und Feuerwehrhaus durch ein Hecke. Noch einen Tipp gab es für den Bodenaushub bei der Erschließung: Er soll zur Geländemodellierung im Bereich des Grünstreifens verwendet werden. Durch einen so entstehenden Lärmschutzwall sollen Entsorgungskosten gespart werden - mit dem Nebeneffekt, auch noch den Schallschutz zu verbessern. Nächster Schritt ist dann der Auftrag für ein Planungsbüro. Vor der frühzeitigen Beteiligung und Auslegung soll der Vorentwurf allerdings noch einmal im Gemeinderat auf dem Tisch liegen.

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