25.01.2019 - 15:50 Uhr
GuteneckOberpfalz

Langes Warten auf Feuerwehrautos

Die im letzten Jahr neu gewählte junge Garde der Feuerwehr Weidenthal/Trichenricht hat ihr erstes Jahr im Amt bravourös gemeistert – das zeigt der erste Jahresrückblick. Ein neues Feuerwehrauto steht auf der Wunschliste.

von Alois KöpplProfil

Vorsitzender Johann Wilhelm (Trichenricht) berichtete in der Jahreshauptversammlung von diversen Aktivitäten wie Ausschusssitzungen, Arbeitseinsätzen, Verkehrsregelungen bei kirchlichen und weltlichen Festen, einem Vereinsausflug und Beteiligung an Festzügen bei benachbarten Feuerwehren. Kassier Tobias Meier stellte die finanzielle Situation des Vereins dar, der im abgelaufenen Vereinsjahr wieder gut gewirtschaftet hatte und den Kassenstand leicht erhöhen konnte.

"Mittendrin statt nur dabei", meinte Kommandant Matthias Meier zu Beginn seines Jahresrückblicks. Mehrere Einsätze forderten die Aktiven. Zwei Flächenbrände, begünstigt durch den trockenen Sommer, Einsätze bei Verkehrsunfällen, eine Übung in der Aktionswoche verlangten den Ausrückenden viel ab. Der Kommandant berichtete von Besuchen der Feuerwehrschule und von Übungen zur Ausbildung. Jahresdienstversammlungen standen ebenso auf dem Programm wie die Mammutaufgabe der Verkehrsregelung beim Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck. Meier betonte ausdrücklich, dass die ehrenamtlich geleistete Arbeit für diese Großveranstaltung ohne Bezahlung für die Aktiven erfolgt. Einsatzkosten kommen einzig und alleine dem Verein zugute. Sein besonderer Dank galt der Gemeinde für die Unterstützung der Belange der Feuerwehr.

Peter Schichtl, zuständig für die Jugendarbeit im Verein, zog eine positive Bilanz. Für die 23 Jugendlichen fanden insgesamt 25 Übungen statt. Alle Teilnehmer bestanden erfolgreich den Wettbewerb Jugendspange I und II.

Bürgermeister Johann Wilhelm ging ausführlich auf den Wunsch nach einem neuen Feuerwehrauto ein. Detailliert informierte das Gemeindeoberhaupt über die finanzielle Situation der Gemeinde und die Fördermöglichkeiten durch den Freistaat, die derzeit bei 24 000 Euro liegen. Nach dem neuen Feuerwehrbedarfsplan "explodieren die Preise für gebrauchte und neue Feuerwehrautos förmlich, da die Nachfrage dadurch erheblich angestiegen ist", meinte er. Sinn macht deshalb nur ein Neukauf. "Die Gemeinde bleibt dran, aber ich kann nichts versprechen, da die Wartezeiten auf ein neues Auto bei bis zu vier Jahren liegen", so der Bürgermeister. Johann Wilhelm, Vorstand der Wehr, versprach bei einem Neukauf eine nicht unerhebliche Unterstützung durch den Verein.

Kreisbrandmeister Günther Ponnath dankte den Aktiven für ihren Einsatz. Peter Hutzler und Johannes Lippert wurden per Handschlag als Neumitglieder aufgenommen.

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