Showtime auf Schloss Guteneck: Manuel Beissel, Sohn des Schlossherrn Burkhard Graf Beissel von Gymnich, wartet mit magischen Momenten auf. Das Publikum im voll besetzten Gutsstadel ist fasziniert.
Die große weite Welt der Magie bringt Manuel Beissel mit nach Guteneck. "Magic Live" lautet an diesem Feiertag-Abend das Motto, das für den mittlerweile renommierten Magier so etwas wie ein Heimspiel darstellt. Der 40-Jährige, seit ein paar Jahren nicht nur bundesweit sondern auch schon international gerne gebuchter Stargast bei großen Firmenfesten und gesellschaftlichen Events, tritt zum zweiten Mal im Schloss seiner Familie auf.
Hobby aus Kindheit zum Beruf
Er bekennt gleich am Anfang: Er ist heute froh darüber, dass er das Faible für magische Künste anscheinend schon irgendwie in die Wiege gelegt bekam, war doch einer seiner Urgroßväter ein leidenschaftlicher Amateurzauberer. Auch für Manuel Beissel bedeutet Magie Leidenschaft, weshalb er sich selber sehr glücklich schätzt, dass er sein Hobby aus Kindheitstagen mittlerweile zum Beruf machen konnte. Den Amateur-Status hat er aber längst hinter sich gelassen. Er ist ein echter Profi geworden, das zeigt er seinem Publikum in zwei Show-Blöcken.
Viele Besucher sind nach eigenen Angaben einfach neugierig gekommen, ohne genau zu wissen, was sie erwartet. Die Neugierde weicht schon bald der Freude und der Begeisterung. Das Wort Zaubertricks nimmt der Akteur nicht so gerne in den Mund. Besser formuliert: Magische Momente sind es, die er für seine Zuschauer erzeugt. Davon gibt es im Laufe des Abends eine ganze Menge. Zum Beispiel taucht ein unverwechselbar gekennzeichneter Geldschein in einer frisch aufgeschnittenen Orange auf, gelangt ein scheinbar zerstörter Ring unversehrt in ein Wollknäuel in einer Schmuck-Schatulle, wird ein kleinteilig zerlegter Faden wieder ganz. Das Publikum kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Übertragung von Gedanken
Manuel Beissel präsentiert sich dazu als eloquenter Unterhaltungskünstler. Er bezieht seine Zuschauer gerne ein in sein Programm, holt auch Menschen, die er vorher nicht kannte, auf die Bühne. Da sind beispielsweise die Schwestern Heike und Bianca, an denen der Magier vorführt, wie Gedankenübertragung funktionieren kann. Eine der beiden Damen schreibt verdeckt das Wort Hund auf eine Tafel, die andere hört tatsächlich wenige Sekunden später Hundegebell. Der frenetische Applaus bleibt da nicht aus. Zum Höhepunkt des Abends versetzt Manuel Beissel eine weitere freiwillig Mitwirkende namens Johanna in einen Schwebezustand über einem Bühnentisch.
Wie geht das denn? Wie wird er das gemacht haben? Solche Fragen stellt man sich am laufenden Band. Ohne natürlich eine technische Anleitung für die vollführten Künste zu bekommen. Nur so viel wird immer wieder deutlich: Die magischen Momente funktionieren. Es gibt keine Komplikationen, keine Ausrutscher. Alles läuft wie am Schnürchen. Obwohl das eigentlich nicht selbstverständlich ist: "Es kann immer mal was schief gehen", sagt der Magier vor seinem Auftritt und gibt zu, dass er gerade wohl der aufgeregteste Mensch im Raum ist. Am Ende hat sich gezeigt: Was er sich für diesen Abend für sein Publikum ausgedacht hatte, ist alles gelungen.
Zur Person: Manuel Graf Beissel von Gymnich
- Berufsbezeichnung: Magier, Illusionist und Mentalist, Absolvent der "Magic and Mystery School" in Las Vegas
- Aktionsradius: 1000 Kilometer ab Regensburg
- Auftritte: auf der großen Show-Bühne und im intimen Kreis als Close-Up-Artist
- Referenzen: Auftritte bei Mercedes Benz, Porsche, Volkswagen, Estee Lauder, Commerzbank, Bulgari




















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