15.01.2019 - 17:01 Uhr
GuteneckOberpfalz

Schon bald nicht mehr heimatlos

Zur Jahreshauptversammlung geht es diesmal ins Dorfwirtshaus. Der Grund: Die Renovierung des ehemaligen Schulhauses, in dem die Hubertusschützen etabliert sind. Ein Ende ist in Sicht.

Das alte Gutenecker Schulhaus, wo auch die Schützen beheimatet sind, soll bei der Gewerbeschau der Öffentlichkeit repräsentiert werden.
von Hans-Jürgen SchlosserProfil

Schon fast 3000 Arbeitsstunden haben die Hubertusschützen Guteneck-Oberkatzbach in die Sanierung gesteckt. Sie freuen sich schon auf die neue elektronische Schießanlage. Bei der Gutenecker Gewerbeschau im Mai soll das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert werden, berichtete Schützenmeister Thomas Schmidt bei der Jahreshauptversammlung. Das Vereinsjahr 2018 begann mit Königsschießen, Schützenball und Starkbierfest. Im März wurde dann das Schützenheim ausgeräumt und mit den Umbauarbeiten begonnen.

Aus dem Seniorenschießen wurde kurzerhand ein Seniorenabend. Das Bergfest wurde auch ohne das Gemeindepokalschießen zu einem großen Erfolg. Beim Sommerbiathlon der Schützen in Gleiritsch mischte man mit. Bewegend war die Verabschiedung von Pfarrer Wutz. Beim Helferessen wurden Ottilie Frey, Monika Forster, Rita Schmauß und Max Schmidt zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Bereits im neuen Heim

Der Schützenmeister bedankte sich bei allen, die den Verein in irgend einer Art und Weise unterstützt und gefördert hatten, darunterBurkhard Graf Beissel von Gymnich, der den Verein in den Weihnachtsmarkt einbindet und den schmucken Ritterkeller für das Bergfest kostenlos zur Verfügung stellt. Thomas Schmidt gab bekannt, dass das Starkbierfest im April im neuen Schützenheim stattfinden soll, ebenso das Seniorenschießen. Das nächste Bergfest im Juli kann wieder mit dem Gemeindepokalschießen verbunden werden. Ebenso ist ein Vereinsausflug in Planung. Der Termin für die Segnung des Schießstandes ist noch nicht fix.

"Auch, wenn wir momentan keine Schießstände haben, wird trotzdem fleißig im Pfreimder OSB-Leistungszentrum trainiert und an allen Wettbewerben teilgenommen", so Jugendleiter Josef Hanauer senior. Schießleiter Josef Hanauer junior pflichtete ihm bei. Beide dankten allen Schießleitern sowie den Mitgliedern, die sich für die Fahrdienste im Jugendbereich zur Verfügung stellen. Kassier Josef Schmauß konnte trotz einiger Kosten für den Schützenheimumbau und den Ankauf der neuen elektronischen Schießstände einen guten Kassenstand vorweisen. Die Haupteinnahmequelle ist und bleibt der Grillstand beim Gutenecker Weihnachtsmarkt.

5. Mai angepeilt

Bürgermeister Johann Wilhelm dankte den Verein für die vielen Helferstunden beim Schulhausumbau. Er hoffte, dass man das Schmuckstück zur Gewerbeschau am 5. Mai offiziell vorstellen kann. Burkhard Graf Beissel von Gymnich lobte die Zusammenarbeit bei der Mitgestaltung des Weihnachtsmarktes: "Der Verein war seit der ersten Stunde dabei".

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