09.10.2020 - 14:18 Uhr
Guttenberg bei KemnathOberpfalz

Partyband "Veya Beya" bereit für Bierzelt-Auftritte

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Hinter der Band "Veya Beya" stecken vier junge Männer, die im Bierzelt mit Musik Stimmung machen wollen. Durch Corona konnten Lukas, Dominik, Moritz und Christoph nicht auftreten. Dafür ist in der Pause ihre Set-Liste gewachsen.

Die Set-Liste mit Liedern entwickelt sich ständig weiter. Vier bis fünf Stunden mit Pause kann die Band "Veya Beya" bereits an einem Abend runterspielen. Darunter gibt es viele Dauerbrenner.
von Lucia Seebauer Kontakt Profil

Im Herbst 2018 hat sich die Partyband "Veya Beya" gegründet. "Die ersten Auftritte hatten wir vergangenes Jahr." Und die kamen gut an. Unter anderem spielten die vier jungen Männer auf dem Flugplatzfest in Erbendorf und am Kapellenfest in Guttenberg. Auch 2020 hatten Dominik Kunz (Hauxdorf, 19), Christoph Dumler (Guttenberg, 23), Lukas Vogl (Kohlbühl bei Krummennaab, 24) und Moritz Schraml (Guttenberg, 22) einige Termine geplant. Doch Corona machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. "Wir haben sogar eine neue Anlage gekauft und dachten, dass sie sich dieses Jahr durch die Feste abbezahlt", sagt Lukas. Fünf Auftritte hatten sie schon fix. "Wir sind eigentlich noch ganz am Anfang, das hätte dieses Jahr noch wachsen können", so der 24-Jährige.

Endlich wieder spielen

Bei Veranstaltungen wie Geburtstagen, Hochzeiten und Polterabenden war meistens unsicher, wie viele Personen kommen dürfen. "Bei 50 Leuten war es den meisten zu wenig rentabel, uns auftreten zu lassen", erklärt Christoph. Dabei juckt es den Vieren schon gewaltig unter den Fingern, und sie warten darauf, endlich wieder zu spielen. "Wir sind schon ganz heiß drauf", sagt Moritz. "Es macht auch keinen Spaß, nur ständig im Keller zu proben. Wir wollen schon etwas, worauf man hin arbeiten kann", betont Lukas. Dabei sind die vier zuversichtlich, dass zumindest im kommenden Jahr wieder mehr Veranstaltungen stattfinden könnten.

Es macht auch keinen Spaß, nur ständig im Keller zu proben. Wir wollen schon etwas, worauf man hin arbeiten kann.

Lukas Vogl, Bandmitglied von "Veya Beya"

Von Mitte März bis Juni konnten sie nicht mal gemeinsam proben. "Normalerweise treffen wir uns immer jede Woche am Sonntag." Da die meisten Bandmitglieder bis vor Kurzem studiert haben, war ein Treffen nur am Wochenende möglich. Der Bandraum ist bei Moritz zu Hause in Guttenberg. Dort üben die Musiker im Keller mit Schlagzeug, Keyboard, Gitarre, Bass und Gesang. Auf einer Tafel stehen die Songs, die sie bereits beherrschen. "Wir wollten Lieder spielen, bei denen die Leute auch mitsingen können", sagt Christoph. Aus diesem Grund arbeitet die Band mit bekannten Cover-Songs wie "Life is life" (Opus), "99 Luftballons" (Nena), "Highway to hell" (AC/DC) oder "The Bad Touch" (The Bloodhound Gang). Da ist von Schlager, Oldies bis Rock alles mit dabei. "Wir wollen die Menschen von Jung bis Alt ansprechen." Die Liste der gespielten Songs entwickelt sich ständig weiter. "Wir wollen auch flexibel sein für die Veranstaltungen."

Partymusik im Vordergrund

Die Mitglieder von "Veya Beya" kennen sich seit ihrer Kindheit. Christoph und Lukas sind Cousins, so auch Moritz und Dominik. Einen Bandleader gibt es nicht. "Wir haben eine Demokratie und sind uns bisher immer einig geworden", sagt Lukas. Inzwischen schaffen es die vier sogar, einen ganzen Abend durchzuspielen. "Mit Pause schaffen wir vier bis fünf Stunden." Dabei haben sie auch ab und an noch Lampenfieber. "Nach den ersten Songs geht das aber wieder weg, vor allem wenn die Leute mitmachen." Aber wie sind sie auf den Namen gekommen? Die Antwort ist einfach: "Wir gehen selber alle gern auf Feste und trinken Bier", erklärt Christoph. Zudem sollte der Bandname oberpfälzisch sein, also nannten sie ihre Band "Veya Beya", was so viel wie "Vier Bier" bedeutet. Alle identifizieren sich mit ihrer Heimat. "Wir waren alle zum Studieren in anderen Städten, wollten aber alle hier in der Gegend bleiben", sagt Moritz. Schon vor der Bandgründung hatten Christoph, Lukas und Moritz ein Bandprojekt am Laufen. "Das hat sich aber zerschlagen, da wir mehr Partymusik machen wollten." Eigentlich hätte die Gründung schon früher stattfinden sollen. Doch dann musste die Band erst mal pausieren, weil ein Bandmitglied nach einen Autounfall länger ausfiel. Und jetzt muss sich die Band wegen Corona gedulden. Aber die Musiker sind sich sicher, dass ihre Zeit noch kommen wird.

Die Band "Veya Beya" hat beim 30. Jubiläum vom Verein Concordia für Stimmung gesorgt

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