Nach einem mit Liebe für die Familie geprägten Leben ist am 9. Dezember Walburga Pinter, geborene Völkl, gestorben. Am 25. Januar wäre sie 91 Jahre alt geworden. Im Requiem am Dienstag in der Miesbrunner Pfarrkirche erinnerte Stadtpfarrer Pater Hans Ring an ihre wichtigsten Stationen im Leben. Sie wurde als jüngstes Kind von Barbara und August Völkl in Hinterbrünst geboren und wuchs dort mit ihren Geschwistern Michael, Anna, Theresia und Maria auf.
„Bruder Michael ist mit nur 21 Jahren im Krieg gefallen“, blickte der Geistliche zurück. „Und die beiden Schwestern Theresia und Anna sind ihr schon in die Ewigkeit vorausgegangen.“ Nach dem Abschluss der Schule arbeitete Pinter in mehreren Familien als Haushaltshilfe, dann als Näherin bei der Firma Drabsch.
Am 4. August 1956 schloss sie in Miesbrunn mit Richard Pinter die Ehe. Von sechs Kindern verstarb eines unmittelbar nach der Geburt. Zu Grabe tragen musste sie 1985 ihren Ehemann, der mit erst 59 Jahren gestorben war. „Überhaupt stand die Familie immer im Mittelpunkt ihres Lebens“, beschrieb Pfarrer Ring die gläubige Katholikin, um die auch die sieben Enkel trauern. Außerdem widmete sich Pinter zeitlebens mit Hingabe der Gartenarbeit.


















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