26.08.2020 - 09:31 Uhr
HahnbachOberpfalz

18-Jährige verunglückt auf der B14 schwer

Wegen eines Unfalls war die B14 am Dienstagabend zwischen Hahnbach und Gebenbach gesperrt. Eine 18-Jährige aus dem Landkreis war von der Straße abgekommen und mit ihrem Wagen einen Abhang hinuntergestürzt. Sie erlitt schwere Verletzungen.

Feuerwehr und Abschleppdienst bargen den total demolierten Toyota der 18-Jährigen.
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Schwer verunglückt ist am Dienstagabend kurz vor 21 Uhr eine 18-Jährige aus dem Landkreis auf der B14 zwischen Hahnbach und Gebenbach. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die junge Frau mit ihrem Toyota die Bundesstraße in Richtung Gebenbach, als sie circa eineinhalb Kilometer nach dem Ortsende von Hahnbach und vor der Anhöhe Ochsenschlag aus noch unbekanntem Grund nach rechts von der Fahrbahn abkam. Anhand des Spurenbilds geht die Polizei davon aus, dass die junge Frau noch versuchte, nach links gegenzulenken.

Dabei geriet ihr Wagen, ein weißer Toyota, auf die Leitplanke und schlitterte darauf entlang, ehe er nach einigen Metern die Böschung hinab stürzte, erst gegen einen Baum prallte und dann am nächsten auf der Seite zum Liegen kam. Die Frau zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu und kam in Begleitung eines Notarztes mit dem Rettungswagen ins Amberger Klinikum. Akute Lebensgefahr bestand nicht, so die Auskunft am Dienstagabend an der Unfallstelle. Neben Notarzt und BRK waren auch die Sulzbach-Rosenberger Polizei und die Feuerwehren aus Gebenbach-Kainsricht und Hahnbach alarmiert worden.

Auto gegen Abrutschen gesichert

Insgesamt 25 Feuerwehrleute rückten nach Angaben ihres Einsatzleiters, Kreisbrandmeister Michael Iberer aus Hahnbach, an die Unfallstelle aus. Bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst, die jeweils aus Amberg kamen, betreute die Feuerwehr die verunglückte 18-Jährige. Zuvor hatten sich andere Autofahrer um die junge Frau gekümmert. Die Feuerwehr sicherte außerdem das Fahrzeug mit Spanngurten vor dem weiteren Abrutschen. Die Unfallverursacherin gab gegenüber der Polizei an, sie sei alleine im Fahrzeug gewesen. Sicherheitshalber ließen die Beamten aber von der Feuerwehr die nähere Umgebung nach eventuellen Mitfahrern absuchen. Die Einsatzkräfte leuchteten außerdem die Unfallstelle aus und sperrten die B14 für den Verkehr komplett – zwischen der Einmündung der B299 in die B14 und der Brücke der Staatsstraße 2021 über die Bundesstraße.

Die 18-jährige hatte einerseits außerordentliches Pech, dass ihr Wagen auf die Leitplanke geraten war, andererseits auch großes Glück, dass ihr Auto am Baum zum Liegen kam und nicht noch die restliche Böschung hinabstürzte. Ihr relativ neuer Toyota wurde durch den Unfall komplett demoliert. In den Gesamtschaden, den die Polizei noch am Unfallort auf circa 35 000 Euro schätzte, fließen die Beschädigungen an zehn Leitplankenfeldern und 21 Pfosten mit ein.

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