20.10.2020 - 14:16 Uhr
HahnbachOberpfalz

Frauenbund Hahnbach backt Kirwakücheln für eine gute Sache

Geschick und Fingerfertigkeit sind beim Küchelbacken des Hahnbacher Frauenbunds gefordert.
von Josef IbererProfil

Selbst in Corona-Zeiten ist eine Kirwa ohne Kücheln kaum vorstellbar – schon gar nicht die Allerweltskirwa. So gehörte es für den Hahnbacher Frauenbund einfach dazu, am Kirwasamstag dieses Schmalzgebäck backen.

15 Frauen, von jung bis etwas älter, rückten am frühen Vormittag mit Gesichtsmasken in der Schulküche an, um aus 50 Kilogramm Mehl, 200 Eiern, vier Liter Rum und anderen Zutaten mit Hilfe einer Maschine Teig zu mischen und zu kneten. Daraus wurden schöne Laibchen geformt. Die wurden dann, zum „Gehen“ mit Tüchern abgedeckt, in temperierten Räumen in Ruhe gelassen. Mit großer Fingerfertigkeit zogen sie die Frauen dann aus und buken sie im Fett heraus. Dabei war besondere Akribie gefordert, wollte man doch keine Tramperln produzieren. Damit alles wie am Schnürchen lief, bekam jede der Frauenbund-Bäckerinnen ihre eigene Aufgabe zugewiesen. Dennoch blieb beim Arbeitseinsatz die angeregte Unterhaltung nicht außen vor.

Für erste Kostproben stellten sich schon bald die Käufer im Schulhof an und deckten sich für den Nachmittagskaffee – und in größeren Mengen als Vorrat für Familienfeiern – mit dem Schmalzgebäck ein. Rund 1500 Stück wurden, schön verpackt, restlos verkauft. Den Erlös wollen die Frauen für eine gute Sache spenden.

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