06.08.2019 - 15:50 Uhr
HahnbachOberpfalz

Frohnbergfest Hahnbach, der Himmel auf Erden

Für viele ist das Frohnbergfest der "Himmel auf Erden": Das ist diesmal auch das Thema der Festwoche, die am Samstag, 10. August, beginnt.

Wenn es das Wetter zulässt, werden die Gottesdienste draußen am Freialtar gefeiert. Trotzdem rückt die Frohnbergkirche ab Samstag wieder in den Mittelpunkt der Hahnbacher Bergfestwoche.
von Autor MMAProfil

Das Frohnbergfest hat eine Tradition, die wohl sogar bis weit vors Mittelalter zurückreicht. Natürlich gab es auch hier ein Auf und Ab, doch nach einer Renovierung im Jahr 1930 lebte die Wallfahrt langsam, aber kontinuierlich wieder auf und erfreut sich seit einiger Zeit zunehmender Beliebtheit.

Den Auftakt macht auch diesmal wieder der Kreuzweg über die "Stapferla", sprich die Kreuzwegstationen, am Samstag, 10. August, von Norden her. Beendet wird die achttägige Festwoche am Sonntag, 18. August, um 18 Uhr mit einem Familiengottesdienst mit den örtlichen Vereinen, ihren Fahnen und den Kommunionkindern. Zahlreiche Pilgergruppen aus nah und fern werden erwartet, vor allem für die besonderen Gottesdienste wie den des Frauenbunds (KDFB), der Senioren, der Kranken, der Kinder oder der Jugend. Auch dieses Jahr hält Ortspfarrer Christian Schulz die meisten Predigten, unterstütz vom Pfarrvikar Christian Preitschaft (Dienstag, ökumenischer, Gottesdienst, 18 Uhr) und dem Pfarrer im Ruhestand Hans Peter Heindl (Sonntag, 11. August, 18 Uhr). Der Hahnbacher Diakon Dieter Gerstacker predigt am Hochfest Mariä Himmelfahrt um 8.30 Uhr und gestaltet am gleichen Tag um 21 Uhr auch die Nacht der Lichter.

Am Sonntagvormittag um 10 Uhr spricht Diözesanbischof Rudolf Voderholzer über "Sakramente: der unsichtbare Gott wirkt in sichtbaren Zeichen". Viele Chöre und Musiker aus der Pfarrei, wie die Singgemeinschaft St. Jakobus, der Gemischte Chor, der Männergesangsverein Hahnbach und Ursulapoppenricht, die Marktbläser und auch deren Nachwuxorchester, die Alphornbläser, die Chorkids und die Voices sorgen für eine festliche musikalische Umrahmung.

Aber auch Auswärtige wie die Kirchenchorgemeinschaft Oberglaim-Ergolding mit ihren Bläsern oder der Männergesangsverein Traßlberg sind willkommen. Das Kirchliche ist sicher für viele ein seelisches Auftanken, aber auch das Weltliche kommt auf dem Tafelberg nicht zu kurz. Da locken verschiedene Gerichte und natürlich Flüssiges. Selbst Spielwaren kann man an der Bergauffahrt erstehen und wohl auch Devotionalien. Der Eine-Welt-Laden und die Losbude zugunsten des Erhalts der Bergkirche warten neben der Wallfahrtskirche wieder auf Stammkunden und Neuentdecker.

Gut zu wissen:

Für viele Besucher ist der Frohnberg das ideale Ziel eines Radausflugs, aber auch mit dem Auto kommt man auf den Berg, wo Hunderte von Parkplätzen eingerichtet sind. Allerdings sollte man dort rechtzeitig vor den Hauptgottesdiensten einen Platz suchen. Die Schlange kann nämlich dann schon fast einen Kilometer betragen. Dann heißt es nicht selten umkehren und einen Ausweichplatz suchen. Wie schon alle Jahre davor, gibt es aber alternativ einen stündlichen Bustransfer ab Amberg. Und nicht nur für „Fußkranke“ ist auch das Bayerische Rote Kreuz in seinem Zelt unterhalb der Buden und bei allen Gottesdiensten ambulant hilfsbereit zur Stelle. Ein großer Kinderspielplatz gleich daneben wird sicher wie gewohnt wieder gern angenommen.

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