07.02.2020 - 14:52 Uhr
HahnbachOberpfalz

Josef Schlegl zum interkommunalen Datenschutzbeauftragten ernannt

Viele Kommunalverwaltungen fremdeln mit dem Thema Datenschutz noch ein wenig. Nun bringt ein Datenschutzbeauftragter, der für 52 Kommunen, Zweck- und Schulverbände im Landkreis zuständig ist, Verlässlichkeit in die eher trockene Materie.

Josef Schlegl (Mitte) wird vom Gemeinschaftsvorsitzenden und Bürgermeister Bernhard Lindner (Zweiter von links) offiziell zum interkommunalen Datenschutzbeauftragte bestellt. Dazu gratulieren Geschäftsstellenleiterin Sabine Wilde (links) sowie (von rechts) der stellvertretende Gemeinschaftsvorsitzende und Gebenbacher Bürgermeister Peter Dotzler und der Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetages, Schmidmühlens Bürgermeister Peter Braun.
von Josef IbererProfil

Die Idee wurde in Bürgermeisterdienstversammlungen mit Unterstützung des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetags aufgegriffen und verwirklicht. Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner informierte, dass in dieser Kooperation auch eine gemeinsame Dokumentations-Software angeschafft wird, die beim Landratsamt gehostet wird und auf die über das Behördennetz zugegriffen werden könne. Lindner bedankte sich ausdrücklich bei Landrat Richard Reisinger, der die Nutzung dieser gesicherten Server-Umgebung in seinem Amt möglich gemacht hat. Der Zweckvereinbarung hatten alle verantwortlichen Gremien bereits im vergangenen Jahr zugestimmt.

Nun wurde Josef Schlegl durch Aushändigung der Bestellungsurkunde zum interkommunalen Datenschutzbeauftragten ernannt. Schlegl ist Datenverarbeitungskaufmann, hat langjährige Berufserfahrung im IT-Bereich und war seit 2012 Datenschutzbeauftragter in der Privatwirtschaft. Alle beteiligten Dienststellen haben bereits ein Vorstellungsschreiben mit seinen Kontaktdaten erhalten. Schlegl ist bei der Verwaltungsgemeinschaft Hahnbach angestellt, über die die Förderabwicklung läuft.

Die interkommunale Zusammenarbeit im Datenschutzbereich soll durch die Regierung der Oberpfalz mit Mitteln des Freistaats in Höhe von bis zu 90 000 Euro unterstützt werden. Die übrigen Kosten tragen die Beteiligten nach einem vereinbarten Schlüssel. Die Stelle ist auf fünf Jahre ausgelegt und soll durch den Aufgabenbereich des Informationssicherheitsbeauftragen erweitert werden.

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