23.03.2020 - 14:14 Uhr
HahnbachOberpfalz

Preise für Gewinnspiel zum Solarpotentionalkataster in Hahnbach übergeben

Wie geeignet sind die Dachflächen für die Nutzung von Sonnenenergie? In Zeiten der Energiewende suchen Hausbesitzer zunehmend eine Antwort auf diese Frage. Hilfe bietet der Solarpotentionalkataster des Landkreises und der Stadt Amberg.

Mit den Gewinnern freuen sich der Klimaschutzkoordinator des Landkreises, Joachim Scheid, Landrat Richard Reisinger, AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer, Thilo Wiesent (Landesbund für Vogelschutz) (von links) sowie die Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Amberg Corinna Loewert (rechts) und Oberbürgermeister Michael Cerny (Vierter von rechts).
von Josef IbererProfil

Mit der seit 2019 eingeführten Website kann schnell, bequem und kostenlos erkundet werden, wie wirtschaftlich ein Dach für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist, hieß es. Auch die Einsparung von CO2, die Kosten eines Speichers und sogar welche Strecke man mit einem E-Auto mit selbsterzeugter Solarenergie fahren kann. Aktuell werde monatlich rund 400 Mal auf die Homepage zugegriffen.

Um diesen Kataster unter der Bevölkerung noch bekannter zu machen, wurden er und seine Funktion auf der letzten Seite des Müllabfuhrkalenders für 2020 unter dem Motto „Weil uns die Sonne keine Rechnung schickt“ vorgestellt. Dazu wurde ein vom Klimaschutzkoordinator des Landkreises, Joachim Scheid, und der Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Amberg, Corinna Loewert, initiiertes Gewinnspiel angeboten, indem die richtige Farbe eines Daches bei „bedingt geeignet“, nämlich Orange, genannt werden musste.

Rund 220 richtige Einsendungen sind im Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) in Ensdorf eingegangen. Als Preise wurden von den AOVE-Bürgersonnenkraftwerke GmbH fünf mal 100 Euro zur Verfügung gestellt. Deren Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer informierte bei der Preisverteilung in Hahnbach, dass derzeit elf Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden betrieben werden und bis dato rund 5,3 Millionen Kilowatt Sonnenstrom erzeugt wurden. 2023 sollen die Anlagen den Kommunen übereignet werden.

Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Cerny zeigten sich bei der Preisübergabe an Birgit Diener, Tobias Jokisch, Irene Lang, Werner Renner und Cornelia Strobl erfreut über die Idee des Gewinnspiels. Der Landkreis sei mit Freiflächenphotovoltaikanlagen gut ausgestattet. Die Solarenergie müsse weiter gefördert und auf eine moderne Linie gestellt werden, hieß es.

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