Gut fünf Monaten nach Baubeginn konnte in der Hauptstraße 84 nun Richtfest gefeiert werden. Zimmerermeister Josef Erras lobte in seinem Richtspruch die Initiative der Marktgemeinde. Unter zustimmendem Nicken der Anwesenden reimte er auf die Kommune: „Sie hat mit Unternehmensgeist und viel Geld aus einem alten Glump was Ansehnliches hier erstellt.“
Beim anschließenden Hebmahl im Bauhof blickte Zweiter Bürgermeister Georg Götz vor vielen Gästen und am Bau Beteiligten auf die Geschichte dieser Baumaßnahme. Nach dem Erwerb des lange leer stehenden und zunehmend verfallenden Gebäudes Ende 2015 beschloss Anfang 2016 der Marktgemeinderat, das Haus für das Kommunalinvestitionsförderprogramm anzumelden. Ende Oktober 2017 erhielt Hahnbach den Bewilligungsbescheid für eine finanzielle Förderung in Höhe von 855 000 Euro. Unterdessen konnte mit der Denkmalschutzbehörde Einvernehmen bezüglich der Gestaltung, insbesondere dem Erhalt der westlichen Fassade, erzielt werden. Mit großem Aufwand wurde diese während der Abbrucharbeiten abgesichert. Unvorhersehbare Schwierigkeiten im Untergrund verzögerten den Baufortschritt. "Trotz allem kann man jetzt zufrieden auf den unfallfreien Bauablauf zurückblicken", stellte Götz fest. Ziel sei es, das Gebäude heuer noch winterfest zu machen. Besonders dankte Götz den Nachbarn für ihr Verständnis bei den Unannehmlichkeiten während der Abbrucharbeiten und den weiteren Anliegern wegen der Straßensperrungen. Nach Ansicht von Architekt Brummer und den Baufachleuten könne mit einer Inbetriebnahme der Bücherei Ende 2019 gerechnet werden.













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