23.01.2020 - 17:48 Uhr
Haidenaab bei SpeichersdorfOberpfalz

60 Jahre bei der Wehr

Die Haidenaaber und Göppmannsbühler Brandschützer sind nicht nur eine überdurchschnittlich junge Truppe. Die Feuerwehr kann auch auf eine Vielzahl aktiver wie treuer Mitglieder bauen.

Für jahrzehntelangen aktiven Dienst und treue Mitgliedschaft dankten Vorsitzender Dieter Popp (links) und stellvertretender Kommandant Christian Veigl (rechts) Christoph Schroller, Karl Bayer, Wolfgang Müller, Siegmund Popp, Hubert Veigl und Albert Dötsch (von links).
von Autor HAIProfil

Mit Kreisbrandmeister Jürgen Küffner und Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt zeichnete stellvertretender Kommandant Christian Veigl Peter Deubzer für 40, Hubert Veigl für 30 sowie Christoph Schroller und Wolfgang Müller für je 20 Jahre aktiven Dienst aus. Mit Bürgermeister Manfred Porsch ehrte Vorsitzender Dieter Popp Karl Bayer für 60 Jahre sowie Siegmund Popp und Albert Dötsch für 50 Jahre Treue.

Die Wehr zählt aktuell 113 Mitglieder. In drei Vorstandssitzungen sind laut Popp neben Geburtstags- und Festbesuchen die Beteiligung an kirchlichen Festen wie Fronleichnam und Patrozinium sowie die Mitwirkung am Volkstrauertag vorbereitet worden. Ein voller Erfolg war das zweitägige Dorffest mit DJ Siggi Kotlar. 2020 findet es am 27. und 28. Juni statt. Besuchen werden die Haidenaaber die Feuerwehrfeste in Immenreuth (24. Mai), Kirmsees und Kötzersdorf (11. Juni) sowie Tressau (16. August).

In vielen Arbeitsstunden und dank vieler Sponsoren ist der neu erworbene Grillwagen generalüberholt worden. Gemeinderat Norbert Veigl und die Familie Emmerig unterstützen Anschaffungen für die Wehr, insbesondere der Jugend. Rosi Veigl und Sabine und Volker Zeitler kümmern sich um die monatliche Rückmeldung des Probealarms, die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins um die Bepflanzung und Pflege der Grünanlagen vor sowie um das Feuerwehrgerätehaus.

46 Aktive führt Kommandant Christoph Emmerig. Unter ihnen konnte er Sophia Merkel als erste Feuerwehrfrau in der Geschichte der Wehr begrüßen. Der Redner zählte fünf Einsätze und mehrere Sicherheitswachen. Der Schwerpunkt verschiebe sich zusehends vom Feuer als Mittelpunkt der Übungen zugunsten der technischen Hilfeleistungen und Ersten Hilfe, erklärte Emmerig. Entsprechend erfolge in diesen Bereichen eine ständige Auffrischung und verstärkte Ausbildung. Für die Übungsbeteiligung hatte er großes Lob mitgebracht, noch mehr für die kontinuierlich hohe Alarmstärke von im Schnitt über 18 Mann.

Geübt worden war wieder gemeinsam mit der Feuerwehr Tressau ein "Brand in einer landwirtschaftlichen Stallung mit zwei vermissten Personen". Die Aktiven erhielten neue Einsatzstiefel. Die Aktiven werden am 18. Mai in Erster Hilfe sowie am Defibrillator am Feuerwehrgerätehaus und Jugendheim geschult. Dank galt Stefan Reichl für die regelmäßige Kontrolle des Geräts in Göppmannsbühl. Die Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Tressau ist für 20. August vorgesehen.

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