Über den zahlreichen Besuch freute sich AGL-Vorsitzender Johann Kick. Auch Landrat Andreas Meier und Bauernverbandschef Josef Fütterer schauten vorbei.
"Die letzten Monate waren für uns nicht einfach, die Angriffe auf uns und unsere Arbeit tun uns weh, vor allem, weil sie nicht zutreffen. Die Bevölkerung wird es uns nicht glauben, aber wir wollen die ,Söder-Milliarde' nicht, wir wollen Anerkennung und Akzeptanz für unsere Arbeit. Die gewünschte Bilderbuchlandwirtschaft gibt es halt auch nur in den Bilderbüchern, im realen Leben ganz selten", leitet Kick den Vortrag ein.
Die Medienlandschaft transportierr Themen zu den Menschen und schürt so Ängste, die aber oft unbegründet seien oder nicht der vollen Wahrheit entsprechen, bedauerte Meier. Die oft angekündigte Wahlverweigerung sei aber der falsche Weg, da dadurch die falschen politischen Strömungen unterstützt würden. Das Erwachen nach der Wahl würde dann für viele zum Erwachen aus einem Alptraum. "Was kann ein Landkreis für die Landwirtschaft tun? Wir können zum einen die heimischen Produkte mitbewerben, was schon geschieht, aber da ist noch Luft nach oben, zum anderen können wir eine Imagekampagne für unsere bäuerliche Landwirtschaft starten."
Die diesjährige Kommunalwahl sei die größte Herausforderung seit Jahrzehnten. Bei neun Listen mit ganz links und ganz rechts werde das Ergebnis spannend, schwant dem Landkreisschef. "Wir können uns nichts vorwerfen, wir haben gut gewirtschaftet, Schulden abgebaut und zugleich viele Investitionen angestoßen. Dieser Weg wird fortgesetzt."
Die Zahl der Milchviehhalter werde weiter schrumpfen, ist sich BBV-Obmann Fütterer sicher. "Unsere Bauern werden tagtäglich an den Pranger gestellt. Aber bei den letzten Bauerndemonstrationen ist aufgefallen, dass die jungen Landwirte mehrheitlich demonstrieren, es geht schließlich auch um ihre Zukunft."
Hans Scharbauer, Mitglied des ALG-Landesvorstands, berichtete aus dem Gremium. Da einige Gruppierungen von Spenden lebten, müssten sie sich in die Richtung äußern, aus der die Spenden kämen.
Horst Schellkopf, Kreisvorsitzender des CSU-Arbeitskreises Umwelt, bedauert, dass bei Klima- und Umweltschutz Stadt und Land gegeneinander ausgespielt würden. Ferner kam die Frage auf, ob eine kleine Jagdgenossenschaft einen Datenschutzbeauftragten brauche. Eine genaue Antwort konnte keiner geben.
Kreisvorsitzender der AGL bleibt Johann Kick aus Grünau. Seine Stellvertreter sind Konrad Neuser und Alois Weig. Schriftführer ist Hans Scharbauer. Die Kasse führt Josef Maier. Kassenprüfer sind Josef Beimler und Hans Mauerer. Als Beisitzer fungieren Andreas Alberti, Josef Haberkorn, Thomas Kleber, Franz Scheidler, Josef Fütterer, Hans Wittmann, Alois Lukas, Rainer Schmeidl, Walter Prölß und Manfred Wenzl.













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