Letzter Schnaps war schlecht

"Der Prinz ist von uns gegangen, somit erkläre ich den Fasching 2019 für beendet", diesen Satz hörte man am Faschingsdienstag im Vereinsheim der Narrhalla Haselmühl um Mitternacht.

von Florian Schlegel (egl)Profil

Jede Saison endet bei der Narrhalla mit dem traditionellen Kehraus im Vereinsheim am Butzenweg. Bevor er beendet wurde, präsentierten die Narrhallesen Mitgliedern, Freunden und Gästen letztmals das gesamte Tanz- und Showprogramm - bis kurz nach Mitternacht Prinz Norman I. sein Ende bereitet und seine Tollität zu Grabe getragen wurde. Vor dem letzten Faschingsabend waren die Narren am Vortrag mit tollen Kostümen beim Ball gewesen. Dies war die Gelegenheit für Präsident Dieter Streber und das Prinzenpaar, Aktiven, Betreuern und Trainerinnen, den Sponsoren und vor allem auch den Eltern der Kleinen in den Garden Dank für ihren Einsatz zu sagen. Die Band Quarterback spielte auf, so kamen die Faschingsfreunde auch auf der Tanzfläche letztmals voll auf ihre Kosten.

Nach den Auftritten der Bambini- und Kindergarde, zeigten die beiden Funkenmariechen nochmals ihr Können. Das Kinderprinzenpaar Evelyn I. und Lukas II. legten einen Walzer aufs Parkett.

Doch plötzlich sprang der Bruder der Prinzessin auf und schrie: "Nicht mit meiner Schwester." Danach prügelte er den Prinzen "zu Tode". Zebra Anita kam in Trauerflor, holte den Kinderprinz ab und brachte ihn zu Grabe. Nach der Jugendgarde und dem Showtanz der Großen Garde, durfte das Männerballett ran.

Dann kam es zum Ende des Faschings 2018/19. Da der Prinz mit Alkohol nicht gerade auf Kriegsfuß stand, spendierten die Gardemädels ihm eine Runde Schnaps, doch der letzte Schnaps war "schlecht". So kam der Prinz dadurch ums Leben. Mit dem Fischzug am Aschermittwoch schloss die Narhalla den Kreis.

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