Wahlversammlung des SPD-Ortsvereins Haselmühl/Kümmersbruck

„Es kann nicht sein, dass die CSU bei uns Ideen klaut und diese als ihre eigenen verkauft!“ Mit diesen Worten begrüßte die SPD-Bürgermeisterkandidatin Lisa Hartinger die Gäste im Martin-Schalling-Haus in Kümmersbruck.

Bezirksrat Richard Gaßner, SPD-Bürgermeisterkandidatin Lisa Hartinger, Vorsitzender Markus Bayer und Landtagskandidat Michael Rischke bei der SPD-Wahlveranstaltung im Martin-Schalling-Haus.
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Als Beispiele nannte sie hier das Motto „Kümmersbruck blüht auf“. Bereits in der Haushaltssitzung 2019 beantragte SPD-Fraktionssprecher Werner Cermak nachweislich, einen grünen Tisch unter eben diesem Motto zu gründen, heißt es in einer Presseinfo der SPD. Die Idee, das Werkhaus in Lengenfeld für den sozialen Wohnungsbau herzunehmen, stamme ebenfalls von der gemeindlichen SPD. Dies wurde ebenfalls in der Haushaltssitzung beantragt und wird nunmehr als Idee der CSU verkauft, heißt es. „Die einzige Idee der CSU ist der Bau eines Toilettenhäuschens, aber von diesem ist in den letzten Werbezeitschriften der CSU – aus welchen Gründen auch immer – nichts zu lesen“, kritisierte Hartinger weiter. Auch sei es traurig, dass das kleine Schwimmbecken für die Gemeindebürger größtenteils aufgrund anderweitiger Reservierungen nicht zur Verfügung steht, obwohl diese doch die erheblichen Renovierungskosten mitfinanziert haben.

Die 24-jährige Sozialversicherungsfachangestellte ging weiter auf ihre Schwerpunkte ein. Sie fordert unter anderem ausreichende Kinderbetreuungsplätze, die Modernisierung der Schulen, mehr Arbeitsplätze und attraktivere Gestaltung für Neufirmen und mehr Wohnraum in unterschiedliche Wohnformen. Für einen genossenschaftlichen Wohnungsbau befinde sich bereits ein geeignetes Grundstück in der Amberger Straße im Besitz der Gemeinde. Außerdem möchte sich Hartinger für mehr Barrierefreiheit für Rollstühle und Kinderwägen sowie die Umwelt und Verkehr einsetzen.

Bei der Vorstellungsrunde der Gemeinderatskandidaten machte Peter Karzmarczyk darauf aufmerksam, dass die Rücklagen der Gemeinde vollständig aufgebraucht seien. Werner Cermak wies darauf hin, dass sich Bürgermeister Roland Strehl mit seiner Meinung in Bezug auf die Westumfahrung hin und her drehe. Andrea Meier fordert ein Wahlrecht ab 16. Einig ist man sich auch, dass Pflegeplätze in der Gemeinde geschaffen werden müssen.

Bezirksrat Richard Gaßner wies darauf hin, dass sich die SPD in Kümmersbruck nicht für sich selbst, sondern für die rund 10 000 Gemeindebürger, die hier leben, einsetze. Landratskandidat Michael Rischke ging in seiner Rede darauf ein, dass es wichtig sei, politisch zusammenzuhalten und ländliche Gemeindegebiete in allen Punkten attraktiv zu gestalten, um das gemeindliche Leben aufrecht zu erhalten.

Vorsitzender Markus Bayer schloss mit den Worten: „Wir sind da, wir kümmern uns drum.“ Er wies auch darauf hin, dass die SPD bei der vergangenen Wahl sogar die prozentuale Mehrheit und die CSU lediglich das Glück hatte, den Bürgermeister zu stellen.

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