19.09.2021 - 13:40 Uhr
Haunritz bei KemnathOberpfalz

Gelungene Innensanierung der Haunritzer Marienkapelle

Stadtpfarrer Thomas Kraus zelebriert Messe zum Abschluss der Innensanierung - Spende von Ambros Pürner ermöglicht Maßnahme

„Möge die sanierte Haunritzer Kapelle weiterhin eine einladende Wegmarke des Glaubens bleiben“, sagte Stadtpfarrer Thomas Kraus bei der Segnung.
von Josef ZaglmannProfil

Nicht nur außen, sondern jetzt auch innen erstrahlt die Dorfkapelle in neuem Glanz. Eine großzügige Spende von Ambros Pürner, dem Neffen des Stifterehepaares Pürner, ermöglichte eine vollständige Innensanierung in den vergangenen Monaten. "Damit konnten wir die Substanz der Kapelle, die sich im Eigentum der katholischen Kirchenstiftung Kemnath befindet, für lange Jahre sichern", freute sich Stadtpfarrer Thomas Kraus. In den vergangenen Jahren wurde die Kapelle neu getüncht und der Vorplatz erhielt ein geeignetes Pflaster.

In diesem Jahr erhielt das Gotteshaus einen neuen Fußboden aus Flossenbürger Granit und eine neue Beleuchtung. In Zusammenarbeit mit der Stadt Kemnath erfolgte die Sanierung des Glockentürmchens. Weitere Maßnahmen waren die Restaurierung der Fenster und des Kreuzweges, Neufassung des Altars, Restaurierung und Fassung der Marienfigur am Westgiebel, neue Kniebänke und ein neues Gestühl.

Schnell und unfallfrei

Am Mittwoch, dem Gedenktag der Schmerzen Mariens, zelebrierte Stadtpfarrer Kraus vor der Marienkapelle eine Messe. Dabei dankte er Gott für den schnellen und unfallfreien Baufortschritt. Eine Stiftertafel in ihrem Inneren gibt Auskunft über ihre Entstehung: "Diese, der Schmerzhaften Mutter Gottes geweihte Kapelle wurde zum Andenken an die am 21.4.1933 verstorbene Schneidermeistersgattin Maria Pürner in München von ihrem Gatten Josef Pürner gestiftet und im Jahr des Heils 1934 vom Stadtpfarrer Hauser eingeweiht", lautet die Inschrift.

Zum Erhalt tragen neben der Familie Pürner besonders die Bewohner von Haunritz und Kötzersdorf bei. 1982 wurde die Kapelle außen restauriert. 1984 erhielt sie das Glöcklein, das Rupert Veigl aus Schlackenhof gestiftet hat. Der elektrische Antrieb stammte aus dem Vermögen der ehemaligen Gemeinde Kötzersdorf und aus Mitteln der Kirchenstiftung Oberndorf.

Mitte für beide Orte

"Bei der aktuellen Innensanierung zeigte sich durch die ehrenamtliche Mitarbeit der Ortsbewohner, wie sehr die Kapelle den beiden Orten eine Mitte gibt", sagte Koch bei der Segnung. Unter Leitung von Manfred Baumann spielten Blechbläser der Stadtkapelle Kemnath die Schubertmesse und die Choräle "Freudenklänge, Festgesänge" von Christoph Willibald Gluck und "Cantate, Jubilate" von Hans Hartwig. Nach dem Segen dankte der Geistliche allen Helfern für diese hervorragende Gemeinschaftsleistung. Sein besonderer Dank galt Michael Hautmann, Regina Pürner, der Stadt Kemnath und den Musikanten. Beim Dankessen im Landgasthof Busch ließen die Helfer noch einmal die gelungene Innenrenovierung Revue passieren.

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