Adventsandacht in der Heinersreuther Waldkapelle

"O Herr, wenn du kommst, wird die Welt wieder neu. Unter dieses Motto hatte Pater Samuel Patton die Weihnachtsandacht gestellt. Der Gesangverein "Frohsinn" übernahm den gesanglichen Teil mit „Wir sagen euch an den lieben Advent“.

Blick vom Eingang zum Altarraum
von Redaktion ONETZProfil

Aus der Waldlermesse wurde intoniert „O Herr, ich fall auf meine Knie“. Solistin Sabine Rütz sang unter anderem „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und „Aber Heidschi bumbeidschi“. Buchstäblich zur Besinnung und zum Nachdenken kommen ließ Pater Samuel die Besucher in der voll besetzen Waldkapelle über Gott, wo er ist, wer er ist und wann er denn endlich kommt. Manchmal falle es uns schwer zu glauben, wenn es uns schlecht geht, so Pater Samuel. Gott scheint so unendlich fern, als habe er uns verlassen, alleine gelassen mit Krankheit, Krieg und Armut. Und doch spüren wir in unsere Hoffnung, dass Gott der einzig Verlässliche sei, sagte der Pater Samuel. Gott sei der einzige, der mich begleitet, der mich nie alleine lässt, und der versprochen habe wiederzukommen und die Erde neu machen würde. Ja, und wann er denn komme? Manchmal denken wir, das waren in den letzten 2000 Jahren nur leere Versprechungen, keine Spur von Wiederkunft. Aber er wird kommen. Die Menschen würden spüren, wenn es so eintrifft, wie in der Lesung beschrieben: Feinde werden Freunde. Zuvor waren die Besucher, welche die Waldkapelle zu Fuß erreichen wollten, mit Lichtern und Fackeln, den Berg hinauf begleitet worden. Nach der Andacht gab es traditionell vom Kapellenverein vor der Waldkapelle Glühwein, Lebkuchen und Plätzchen, und viel Gelegenheit, alte Bekanntschaften aufzufrischen oder das neueste zu besprechen.

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