Fränkischer Marienweg jetzt auch in der Oberpfalz

Die Maria-Hilf-Kapelle auf dem Pinzigberg und Mariä-Heimsuchung bei Heinersreuth gehört nun zum Fränkischen Marienweg. Im Herbst werden die neuen Streckenabschnitte eröffnet.

Von ihrer besten Seite präsentiert sich die Wallfahrtskriche Mariä-Heimsuchung den Pilgern und Wanderern, die auf dem Fränkischen Marienweg unterwegs sind und an dem Gotteshaus vorbeikommen.
von Redaktion ONETZProfil

Denkt man an Marienverehrung oder Wallfahrten zu den ungezählten Marienheiligtümern in Süddeutschland, so handelt es sich hierbei meist um traditionsreiche Bräuche und Gotteshäuser. Beim Fränkischen Marienweg ist dies nicht so. Als erstes entstand der unterfränkische Teil, welcher im Jahre 2002 in der Pfarrei des Würzburger Stadtteils Grombühl auf Initiative des dortigen Pfarrers ins Leben gerufen wurde. Der erste Teil des Marienweges in Unterfranken umfasste mit einer Länge von knapp 900 Kilometern und berührt annähernd 40 Wallfahrtsorte. Bedingt der Zugehörigkeit des früheren Dekanats Auerbach zum Erzbistums Bamberg wurde nun auch der Maria-Hilf-Kapelle auf dem Pinzigberg und Mariä-Heimsuchung bei Heinersreuth die Ehre der Zugehörigkeit des Marienweges zuteil. Eine eigens dafür geschaffene Plakette „Diese Kirche ist eine Station auf dem Fränkischen Marienweg“ wurde bereits an den Gotteshäusern angebracht. Informationen und Übersichtskarten kann sind erhältlich im Bamberger Diözesanpilgerbüro sowie im Internet unter www.fraenkischer-marienweg.de.

Nach längerer Vorarbeit umfasst der Marienweg ganz Franken mit den sogenannten Magnificat- und Ave-Maria-Routen. Auf diese Weise kam eine zusätzliche Wegstrecke von beinahe 1100 Kilometern mit 40 Wallfahrtskirchen und Kapellen hinzu. Der Marienweg war in enger Zusammenarbeit mit den Wandervereinen entstanden, durch deren Gebiete die jeweiligen Routen führen. Im Laufe des Jahres sind in den verschiedenen Regionen geführte Pilgerwanderungen angedacht. Die Eröffnung des ober- bzw. mittelfränkischen Wegteiles war für März 2020 vorgesehen. Doch die Corona-Pandemie machte einen Strich durch diese Planungen. Im kommenden Herbst wird dies mit verschiedenen Veranstaltungen nachgeholt.

Dieses Schild weist darauf hin, dass eine Kapelle oder ein Gotteshaus zum Fränkischen Marienweg gehören.
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