Die Rockband „Timeless“ und das Hermannsreuther Backofenfest gehören untrennbar zusammen. Denn zum 22. Male in Folge sorgte die Band mit ihrem Bandleader Berthold Franz für rockige Stimmung bei diesem Traditionsfest, das weit über die Region hinaus bekannt ist. So war es auch nicht verwunderlich, dass wieder Hunderte von Besuchern, darunter auch viele ehemalige Hermannsreuther und auch Urlauber, den Weg ins Grenzdorf fanden, um in geselliger Runde das Flair dieses Festes zu genießen.
Am Pizzaofen war es wie immer: Eine lange Menschenschlange bildete sich schon am frühen Abend und wartete auf ihre Pizzas. Ganz nach dem Motto:„Auf gute Sachen muss man warten“. Das Pizzateam um Markus Härtl, Willi Haeseling und Marcel Kaltenecker hatte am heißen Pizzaofen Dauerstress. Im vorderen Bereich war wieder das eingespielte Serviceteam aktiv, das die Pizzen nach dem jeweiligen Geschmack der Genießer belegte. Ob mit Salami, Schinken, Thunfisch, Champignon, Ananas, Zwiebel, Paprika, Mozzarella oder Peperoni, die Vielfalt der Belegung kannte nahezu keine Grenzen.
Mehr als 200 Pizzen
Mehr als 200 Pizzen dürften es auf jeden Fall gewesen sein, die verkauft wurden. Doch es gab noch weitere Leckereien, etwa die selbstgemachten Kuchen, ob mit Käse, Mohn, Streusel oder auch Beerenkurchen aller Art. Rund 110 Kuchen wurden gebacken, sie fanden ihre Abnehmer. Ja, und dann gab es noch die mittlerweile schon legendären „Grenzzwerge“, Gewürzbrote mit Speck und Röstzwiebel, und die ganz normalen Roggenmischbrote in großen und kleinen Laiben. Rund 250 Brote wurden verkauft. „Chef-Bäcker“ Julian Brucker und sein Team hatten wieder eine gute Arbeit gemacht.
Nicht fehlen durfte eine Cocktail-Bar, wo es leckeren Aperol oder Sarti gab, und der Grillstand mit deftigen Steaks und Bratwürsten. Mariä Himmelfahrt wurde traditionell mit einem Freiluft-Gottesdienst eröffnet, den der gebürtige Hermannsreuther Pfarrer Johann Trescher hielt. Selbstverständlich fand auch eine Kräuterbüschlweihe statt, ehe die Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft zum Frühschoppen einluden. Zum Mittagstisch gab es Deftiges: Schweinebraten mit „Spoutz'n“ und Sauerkraut oder auch Schnitzel mit Kartoffelsalat. Am Nachmittag sorgten dann die „Straßenmusikanten“ aus Moosbach für die musikalische Umrahmung.
Dorf arbeitet mit
Wie immer in Hermannsreuth: Nahezu das gesamte Dorf arbeitete in irgendeiner Weise bei diesem Fest mit. Feuerwehr-Vorsitzender Christian Weigl und sein Stellvertreter Thomas Grillmeier waren begeistert vom großen ehrenamtliche Engagement „ihrer Hermannsreuther“. Sicherlich auch ein Erfolgsgeheimnis des alljährlichen Backofenfestes.




















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