„Wir trauern um Josef Zielbauer aus Heumaden", sagte Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega beim Requiem in der Moosbacher Pfarrkirche. Am 23. August verstarb Josef Zielbauer im Alter von 58 Jahren zu Hause in Heumaden.
In der Traueransprache blickte der Pfarrvikar auf das Leben von Josef Zielbauer zurück. Er wurde am 1. August 1968 als erstes Kind von Josef und Anna Zielbauer in Heumaden geboren. Gemeinsam mit seiner Schwester Lydia wuchs er auf dem elterlichen Hof auf. Von 1984 bis 1988 machte er eine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei der Firma Leistritz in Pleystein. 1997 legte er die Meisterprüfung zum Maschinenbaumechaniker ab. Seit 2006 arbeitete er als Programmierer bei Siemens in Nürnberg und nahm dafür täglich einen weiten Arbeitsweg auf sich. Josef Zielbauer war sehr fleißig und bodenständig. Neben seiner beruflichen Arbeit unterstützte er seine Eltern auf dem Hof, den er später übernahm.
Gemeinsam mit seiner Schwester Lydia Frischholz pflegte er seine Mutter bis zu deren Tod im Jahre 2021. Auch nach seinen Herzinfarkten 2017 und 2022, von denen er sich gesundheitlich nicht vollständig erholte, blieb er hilfsbereit und gesellig. Der Verstorbene war Mitglied im Schützenverein Pfrentsch und bei der Feuerwehr Heumaden. Besondere Freude bereiteten ihm Oldtimer und Landmaschinen-Ausstellungen.
Sein früher Tod erinnere uns daran, wie kostbar und begrenzt unsere Lebenszeit ist, so der Geistliche. Ausgerückt mit Fahne war auch eine über 35 Mann starke Abordnung der Feuerwehr Heumaden, die bereits am Requiem teilnahm, um von ihrem Kameraden Josef Zielbauer Abschied zu nehmen. Vorsitzender Thomas Kleber bedauerte, dass Josef bereits im Alter von 58 Jahren von ihnen gegangen ist. In diesen schweren Stunden dächten sie nicht nur an den Verlust, sondern auch an die vielen gemeinsamen Jahre, an seine Hilfsbereitschaft und an das, was Josef für seine Feuerwehr und Dorfgemeinschaft getan habe.
Josef Zielbauer trat im Jahre 1985 der Feuerwehr bei und war über die vielen Jahre ein engagierter und verlässlicher Feuerwehrkamerad. Er legte sämtliche Ausbildungs- und Leistungsprüfungen ab und wurde 1997 zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Dies zeige, mit welchem Einsatz und welcher Verbundenheit er seine Aufgabe in der Feuerwehr wahrgenommen hat.
Josef Zielbauer war nicht nur während seiner aktiven Feuerwehrzeit ein treuer Kamerad, sondern jederzeit ansprechbar und Unterstützer wenn nötig. So stellte er zum Beispiel für ihr Feuerwehrfest seine Wiese zur Verfügung und seinen Garten für das Spielplatzfest. Er machte keine großen Worte sondern für ihn war es eine selbstverständliche Bereitschaft zu helfen. Seine freundliche Art zeichnete ihn aus. Seine Verbundenheit wird ihnen in guter Erinnerung bleiben. Gemeinsam werden sie seiner bei einem Gottesdienst in ihrer Dorfkapelle in Heumaden gedenken.
Die Lesung trug Elisabeth Völkl vor. Der Singkreis, begleitet von Petra Zielbauer, Heumaden, an der Orgel, gestaltete die Trauerfeier mit. Nach dem Requiem führte ein langer Trauerzug, voran die Waidhauser Blasmusik, zum Friedhof Moosbach. Die Feuerwehrkameraden brachten ihn zur letzten Ruhestätte. Die Waidhauser Blasmusik umrahmte die Trauerfeier sowie am Ende mit dem Lied „Näher mein Gott zu Dir“.



















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