Heumaden bei Moosbach
07.11.2022 - 11:53 Uhr

Patrozinium und Volkstrauertag in Heumaden

Bei der Feier des Patroziniums in Heumaden erinnern die Teilnehmer am Kriegerdenkmal auch an die Schrecken des Kriegs von heute, an die Verstorbenen der beiden Weltkriege sowie die zivilen Opfer. Bild: gi
Bei der Feier des Patroziniums in Heumaden erinnern die Teilnehmer am Kriegerdenkmal auch an die Schrecken des Kriegs von heute, an die Verstorbenen der beiden Weltkriege sowie die zivilen Opfer.

Die Heumadener verbanden das Patrozinium mit der Feier des Volkstrauertags. Auch Mitglieder des Schützenvereins und der Feuerwehr nahmen teil. Pfarrer Udo Klösel hielt den Festgottesdienst. Die Kapelle sei dem heiligen Leonhard geweiht. Der werde immer mit Kette dargestellt, die ihn zum großen Bauernheiligen gemacht habe. "Aber der Heilige war kein Landwirt. Seine Ketten kommen von den Gefangenen, die er besucht und denen er Gutes getan hat, umso mehr wenn sie ungerechtfertigter Weise gefangen gesetzt waren. Er hat die Ketten zerbrochen und Freiheit geschenkt. Es passt gut zum Volkstrauertag. Ketten zerbrechen und keine neuen Ketten zu legen und Frieden zu stiften, das ist die Aufgabe für uns Christen", sagte der Geistliche. Die Moosbacher Musikanten stimmten beim Mahnmal zur Feier ein. Der Volkstrauertag sein ein Tag des Innehaltens, der Erinnerung und der Trauer, sagte Bürgermeister Armin Bulenda. Anschließend legten Feuerwehr-Vorsitzender Matthias Grünbauer und Schützenmeisterin Claudia Kraus einen Kranz nieder.

 
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