Im Ort Heumaden bemerkte das Rostgans-Pärchen zuerst Boris Schöbel, als es beim Nachbarn im Entengehege fraß und dann Platz auf dem First eines Wohnhauses nahm. In Fluröd bei Landwirt Hans Hanauer fühlen es sich an dessen Weiher besonders wohl. Die Gänse sind immer wieder zu Gast an den dortigen Fressnäpfen. Oft verschwinden sie auch ein oder zwei Tage und kommen dann wieder.
Adolf Küblböck, zweiter Vorsitzender der Kreisgruppe Weiherhammer des Landesbunds für Vogelschutz, identifizierte das Pärchen ohne Zweifel als Rostgänse. Diese Halbgänse, so Küblböck, kommen heute aus Mittelasien, aus den innerasiatischen Steppen und Halbwüsten. In Europa werden sie in Parks gehalten, von wo sie manchmal „ausbüchsen“ und die Gegend erkunden oder sich selbst auswildern.















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