22.07.2018 - 11:18 Uhr
HirschauOberpfalz

Fahrzeuge der Blaulichtmeile locken die Massen

Drei Tage feiert Hirschau das 150-Jährige seiner Feuerwehr. Der Samstag steht unter dem Motto "Erlebe deine Feuerwehr!". Hunderte folgen dem Motto und besuchen die auf dem Festplatz eingerichtete Blaulichtmeile.

Aufmerksamkeit erregte das 33 Tonnen schwere, knallgelbe Löschfahrzeug der US-Lufthafenfeuerwehr aus dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Für das Fahrzeug interessierten sich auch Kreisbrandrat Fredi Weiß (Dritter von links), Kreisbrandinspektor Martin Schmidt (Vierter von links) und der Steiningloher Feuerwehrkommandant Ludwig Fischer (Fünfter von links).

(u) Bürgermeister Hermann Falk, Schirmherr des Jubiläums, hatte die Festlichkeiten am Freitag mit dem Bieranstich eröffnet. Mit einer Maß des extra für diesen Anlass gebrauten Festbieres stieß er im Bierzelt mit den Feuerwehr-Führungskräften und Ehrengästen auf ein gutes Gelingen an. Für einen Auftakt nach Maß sorgte dann die Partyband Highline. Unter dem Motto "Feel the Partypower" begeisterte die sechsköpfige Gruppe, die zu den beliebtesten Coverbands in Bayern zählt, das Publikum in und außerhalb des Festzelts mit ihrem Mix aus 80er, 90er und aktuellen Charthits und erstklassigen Partykrachern.

Am Samstagnachmittag herrschte auf dem Festplatz an der Kolpingstraße zeitweise ein Betrieb wie auf einem Ameisenhaufen. Auf der dort eingerichteten Blaulichtmeile hatten die Jubelwehr und Nachbarwehren, das THW, das BRK und die Wasserwacht eine Fahrzeug- und Geräteschau aufgebaut. Die Gäste konnten sich einen Überblick über den Stand der Technik der Rettungsfahrzeuge der Hilfsorganisationen verschaffen. Hinzu kamen Infostände und Verkaufsbuden. Zur Freude der Kinder waren auch ein Karussell, eine Schiffschaukel, eine Hüpfburg und weitere Spielmöglichkeiten vorhanden.

Top-Attraktion war die Drehleiter der Hirschauer Wehr. Jung und Alt standen Schlange, um per Rettungskorb, begleitet von einem Feuerwehrmann, auf eine Höhe von 30 Metern hochgehievt zu werden und einen Rundblick über Hirschau zu genießen. Besondere Aufmerksamkeit erregte auch das 33 Tonnen schwere, knallgelbe Löschfahrzeug der US-Lufthafenfeuerwehr aus dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Der Panther verfügt über einen 12 200 Liter fassenden Wassertank. Das Wasserrohr auf dem Dach des Fahrzeugs wirft pro Minute 6000 Liter aus und ist in der Lage, 90 Meter weit zu spritzen.

Besonderes hatte auch die Wasserwacht zu bieten. Als neuestes Ausrüstungsgerät verfügt man über einen Quadrocopter. Das Luftfahrzeug wird für die Vermisstensuche eingesetzt. Im September wird noch eine Wärmebildkamera angeschafft. Für deren Finanzierung sucht man nach Aussage von Vorstand Michael Schmid noch nach Sponsoren. Auf den Copter ist man nicht zuletzt deshalb stolz, weil die Hirschauer Wasserwacht die einzige im Bezirksverband ist, die über ein solches Rettungsmittel verfügt.

Ein echter Hingucker war das erste Löschfahrzeug der Hirschauer Wehr, der legendäre, aus US-Heeresbeständen stammende Dodge. Zu dem im Mai 1950 erstandenen Fahrzeug gehörte ein Tankanhänger mit einem Fassungsvermögen von 2500 Litern. Reger Betrieb herrschte den ganzen Nachmittag über im vom Festspielverein eingerichteten Kaffee- und Kuchenzelt, ebenso im angrenzenden Josefshaus-Biergarten.

Am Abend brachte dann die zehnköpfige Band Intermezzo das Publikum im Festzelt mit handgemachter Live-Musik in Stimmung.

Top-Attraktion der Blaulichtmeile war die Drehleiter der Hirschauer Wehr. Jung und Alt standen Schlange, um per Rettungskorb, begleitet von einem Feuerwehrmann, auf eine Höhe von 30 Metern hochgehievt zu werden und einen Rundblick über Hirschau zu genießen.

Als neuestes Ausrüstungsgerät präsentierte die Wasserwacht-Ortsgruppe einen Quadrocopter. Das Luftfahrzeug wird für die Vermisstensuche eingesetzt. Im September wird noch eine Wärmebildkamera angeschafft. Im Bild: Wolfgang Heldmann, stellvertretender Leiter der Fachgruppe Ortung.

Ein echter Hingucker war das erste Löschfahrzeug der Hirschauer Wehr, der legendäre, aus US-Heeresbeständen stammende Dodge. Seine Geschichte erzählten Kommandant Sebastian Jasinsky (links), Vorstand Michael Schuminetz rechts und der stellvertretende Kommandant Claus Meyer (im Fahrzeug).

Auf diesen Nachwuchs kann sich die Hirschauer Jubelwehr schon jetzt freuen. Bei ihren ersten Löschversuchen waren die Kleinen jedenfalls recht erfolgreich.

Auch für die Kinder war auf der Blaulichtmeile etwas geboten. Sie konnten sich u.a. beim Karussellfahren vergnügen.

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