19.02.2019 - 11:04 Uhr
HirschauOberpfalz

Heuer kein Radweg: "Da kann man nur den Kopf schütteln"

Von einer Besprechung mit dem Leiter des Staatlichen Bauamts, Stefan Noll, brachte Zweiter Bürgermeister Josef Birner wenig erfreuliche Nachrichten in den Stadtrat mit.

von Gerhard FleischmannProfil

Die Arbeiten am Radweg-Teilstück nach Amberg ab Steiningloh beginnen demnach wohl trotz der Zusage vor wenigen Wochen heuer doch nicht. Auch für die Sanierung des maroden letzten Teilstücks der Staatsstraße von Hirschau nach Großschönbrunn gibt es derzeit keine Perspektive. Rudolf Wild meinte: "Wenn eine Zusage innerhalb von vier Wochen umgeworfen wird, dann kann man nur den Kopf schütteln." Er und weitere Stadträte meinten, dass man zu beiden Themen die Abgeordneten einschalten sollen, es müsse etwas geschehen.

Wild berichtete von einem massiven Rückschnitt der Sträucher entlang der Kreisstraße nach Ehenfeld, insbesondere am Parkplatz beim Hausnerweiher am Ortsende von Hirschau. Dafür sah Wild in Zeiten des Insektensterbens keine Notwendigkeit. Er regte an, mit den Verantwortlichen beim Landkreis zu sprechen, um solche rigorosen Aktionen künftig zu verhindern.

Auf Nachfrage von Christian Gnan (CSU) informierte Bauamtsleiter Martin Beck, dass die Beleuchtung am öffentlichen Teil der Parkplatzes beim Edeka-Markt in nächster Zeit angeschlossen wird. Stefan Bauer (SPD) gab eine Anregung aus der Mühlbach-Siedlung weiter, am Borangerweg Richtung Schnaittenbach wieder wie früher Bänke aufzustellen.

Johanna Erras-Dorfner erfuhr von Martin Beck, dass die bereits beschlossenen Fahrradständer samt Ergänzung mit mobilen Exemplaren in der Innenstadt im Frühjahr aufgestellt werden sollen. Laut Josef Birner soll speziell für die Camper eine Info mit Hinweisen zu den Angeboten in Hirschau herausgegeben werden. Manche negative Äußerung aus Gewerbekreisen zur Innenstadt halte er nicht für hilfreich, bemerkte er. Man solle das Thema nicht schlechter darstellen als die Situation sei.

Die Signalgeber für sehbehinderte Menschen an den Ampelanlagen entlang der B 14 sollen bei der Sanierung in den Sommermonaten eingebaut werden, wobei auch auf die Stadt Kosten zu kämen, erklärte der Bauamtsleiter auf Nachfrage von Wolfgang Bosser (SPD).

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