28.11.2019 - 11:34 Uhr
HirschauOberpfalz

Kliniken kooperieren für Hirschauer Notarzt-Standort

Zum 1. Advent öffnen die beiden Krankenhäuser in Amberg und Sulzbach-Rosenberg ein ganz besonderes Adventstürchen für die Region: Der Notarztstandort Hirschau ist gesichert.

PD Dr. Andreas Redel, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin (links), und Marc Bigalke, der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme. Ihre Teams sind künftig als Notärzte in Hirschau tätig sind.
von Externer BeitragProfil

Die langfristige notärztliche Besetzung des Notarztstandorts Hirschau sicherzustellen ist das Ziel eines Vertrags zwischen dem Klinikum St. Marien Amberg und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB).

Das Klinikum Amberg gewährleistet ab Sonntag, 1. Dezember, die Besetzung des Standortes tagsüber an den Werktagen von 7 bis 19 Uhr und wechselt sich dabei wöchentlich mit dem St.-Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg ab. Die notärztliche Versorgung nachts und an den Wochenenden werde wie bisher von niedergelassenen und freiberuflichen Ärzten übernommen, heißt es in einer Pressemitteilung des Amberger Klinikums.

Ärzte "sehr erfahren"

Seit 2016 gibt es in Hirschau einen Notarztstandort. Vor 2016 wurden die Notarzteinsätze in der Umgebung von Hirschau und Schnaittenbach über die Notarztstandorte Amberg und Sulzbach-Rosenberg sowie von Hintergrundnotärzten versorgt. Besonders ortsansässige Ärzte waren hier im Einsatz. Doch gerade sie sind es, die werktags auch die ambulante hausärztliche Versorgung übernehmen. Damit die durchgehende Besetzung des Notarztstandortes Hirschau garantiert bleibt, stellen das Klinikum Amberg sowie das St.-Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg künftig in dieser Zeit die Notärzte. "Das Konzept sieht so aus: Amberg und Sulzbach-Rosenberg werden sich an den Werktagen tagsüber im wöchentlichen Rhythmus abwechseln. Durch ihre Arbeit am Notarztstandort Amberg und auf dem Rettungshubschrauber Christoph 80 am Flugplatz Latsch sind die Amberger Notärzte notfallmedizinisch sehr erfahren", erklärt PD Dr. Andreas Redel, Chefarzt der Klinik für Operative Intensivmedizin und Anästhesiologie am Klinikum St. Marien. "Neben dem Notarztstandort Amberg sowie dem Luftrettungszentrum Latsch stellen wir jetzt auch am Notarztstandort Hirschau die notärztliche Versorgung sicher.

Kliniken in der Pflicht

Wir sehen uns als städtisches Krankenhaus in der Verantwortung, an der optimalen Versorgung im Landkreis mitzuwirken und freuen uns über die Zusammenarbeit mit St.-Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg", betont Dr. Harald Hollnberger, der Ärztliche Direktor des Klinikums Amberg.

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