02.11.2018 - 08:54 Uhr
HirschauOberpfalz

Langjährige Blutspender aus Hirschau ausgezeichnet

Sie wissen nicht wem sie helfen. Aber das ist zweitrangig für die zehn Hirschauer Bürger, die für 50- bis 100-maliges Blutspenden im Rathaus ausgezeichnet werden.

Mit ihrem Einsatz retten sie Leben: die ausgezeichneten Hirschauer Blutspender mit Bürgermeister Hermann Falk (rechts), Ulrich Gerlach vom ehrenamtlichen Blutspendeteam sowie stellvertretende. BRK-Kreisgeschäftsführerin Sabine Bogner (links).
von Gerhard FleischmannProfil

Bürgermeister Hermann Falk und der BRK-Kreisverband, vertreten durch die stellvertretende Kreisgeschäftsführerin Sabine Bogner und Ulrich Gerlach vom ehrenamtlichen Blutspendeteam, moderierten die Ehrung. Falk zeigte sich stolz auf die Mitbürger, "die seit Jahren mit ihrer Blutspende beweisen, dass Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft für sie echte gelebte Werte sind". Dies sei in einer Zeit, in der der persönliche Nutzen und Profit oft ganz oben stehe, sehr hoch zu bewerten. Falk dankte auch dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK), das die Spendentermine in Hirschau organisiert und betreut.

Die moderne Technik könne viel, aber Blut sei bis heute noch nicht herstellbar, ergänzte Sabine Bogner. Seit 1981 biete der BRK-Kreisverband in Hirschau Spendentermine an. 17 Erstspender seien 2018 bislang in Hirschau neu dazu gekommen - eine sehr positive Entwicklung, bilanzierte die stellvertretende Kreisgeschäftsführerin.

Blutspenden ist gesunden Menschen bis zu sechsmal pro Jahr im Abstand von etwa zwei Monaten möglich. So seien die Geehrten quasi Profis aus diesem Gebiet, stellte Bürgermeister Falk fest. Ein gemeinsames Essen schloss die Feier ab.

Geehrt wurden folgende Hirschauer Bürger: für 50 Blutspenden: Johann Fischer, Hildegard Trummer, Thomas Haas, Peter Freimuth und Thomas Messmann; für 75 Blutspenden: Robert Kummer, Werner Gebert, Hermann Ott und Norbert Graf; für 100 Blutspenden: Richard Ammer.

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