28.07.2019 - 14:04 Uhr
HirschauOberpfalz

Neue Beleuchtung spart Strom

Die Hirschauer Zweifachturnhalle soll eine neue Beleuchtung bekommen. Damit verbunden sind rund 75 Prozent Stromeinsparung und eine deutlich bessere Lichtleistung. Der Bauausschuss findet das gut - und zwar einstimmig.

Ortstermin des Ausschusses für Bau, Umwelt und Technik in der Moosweiherstraße. Zweiter Bürgermeister Josef Birner (Mitte mit Plan) informiert mit Bauamtsleiter Marin Beck (Dritter von links) und Mitarbeiter Thomas Dotzler (Vier von links). Das im Hintergrund sichtbare Teilstück soll noch im August mit der Tragteerschicht ausgestattet und befahrbar sein.
von Gerhard FleischmannProfil

Klaus Uschald vom der OTH Amberg-Weiden angegliederten Institut für Energietechnik stellte das Projekt im Ausschuss für Bau, Umwelt und Technik vor, das über die AOVE läuft. Die Beleuchtung der Schulturnhalle sei nicht mehr auf dem Stand der Technik nach den Richtlinien für Sportstättenbeleuchtung. Investitionen zur Energieeinsparung würden mit 30 Prozent staatlich gefördert soweit 50 Prozent Einsparung erreicht würden und die Investitionssumme mindestens 17 000 Euro betrage.

Diese Vorgaben werden laut Uschald bei etwa 24 000 Euro Investition und einer kalkulierten Energieeinsparung von fast 75 Prozent bei Umstellung auf LED-Leuchten deutlich übertroffen. Bei jährlicher Kosteneinsparung von rund 5000 Euro und der Einrechnung der Förderung amortisiere sich das Projekt bereits nach drei bis vier Jahren. Erreicht werde zudem eine deutlich bessere Lichtstärke mit über 500 Lumen auf der Spielfläche, die auch für Tischtennis voll ausreiche.

Die drei eingereichten Bauanträge erhielten das gemeindliche Einvernehmen, und werden ans Kreisbauamt weiter geleitet. Die Steiningloher Bewohner wünschen mehrheitlich die vom Planer vorgeschlagene kostengünstigere Alternative mit Betonpflaster im Kapellenumfeld. Dem schloss sich der Ausschuss an. Rudolf Wild (SPD) sprach das verbotswidrige Gehsteig-Parken hauptsächlich an heißen Nachmittagen und Wochenenden gegenüber dem Eiscafe bei der Kirche an. Das Problem sei mehrfach angesprochen worden.

Kein Durchkommen

Erst am Wochenende sei kein Durchkommen mehr für den Linienbus gewesen, behinderte Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator müssten auf die Fahrbahn ausweichen, da müsse etwas geschehen. Die Verkehrsüberwachung solle dort auch am Wochenende aktiv werden, man könne zudem mit schmalen Blumentrögen den Gehsteig schützen. Wild hielt zeitnahes Reagieren seitens der Stadt für angezeigt. Johanna Erras-Dorfner (FW) könnte sich dort auch Eisenpfosten, eventuell mit einer Kette, vorstellen.

Rudolf Wild sprach außerdem die schlechte Sicht für Rechtsabbieger aus der Mühlstraße in die B 14 beim Kindergarten an. Da müssten dringend Äste zurück geschnitten werden. Er fragte auch nach, ob es bei der Beachparty am Monte Kaolino heuer ein Verkehrskonzept gebe. Sollte es wieder massive Verkehrsprobleme geben, müsse man sich schnell danach Gedanken machen.

Wolfgang Bosser (SPD) wollte Infos zu einer Straßenausbesserung in Kindlas haben. In diesem Zusammenhang stellten Bauamtsleiter Martin Beck und Zweiter Bürgermeister Josef Birner fest, dass derzeit so viele städtische Baumaßnahmen in Hirschau liefen wie lange nicht. Da könne es sein, dass wegen Überlastung Wartezeiten entstünden, es würde aber nichts vergessen. Auch die Firmen seien voll ausgelastet und manches deshalb nicht exakt voraussehbar. Auch das Projekt Brunnen nehme jetzt Fahrt auf.

Bei einem Ortstermin informierte sich der Bauausschuss über den Ausbau der Moosweiherstraße. Zweiter Bürgermeister Josef Birner, Bauamtsleiter Martin Beck und Thomas Dotzler vom Stadtbauamt erläuterten das in zwei Bauabschnitte unterteilte Projekt. Derzeit werden mit Nachdruck im hinteren Teil die Bordsteine gesetzt. Die Anpassung der einzelnen Grundstückszufahrten an den Straßenbestand erfolge noch durch die Baufirma Sommer. Voraussichtlich noch im August werde dieser Straßenteil dann mit der Tragschicht asphaltiert und sei befahrbar.

Gute Zusammenarbeit

Im vorderen Teil der Moosweiherstraße wurde bereits die Asphaltschicht ausgebaut. Die einzelnen Grundstückszufahrten können aber nach wie vor angefahren werden. Im Tiefbau erfolgen im Moment auch Arbeiten an den Kanalhausanschlüssen. Nach dem einwöchigen Betriebsurlaub der Baufirma wird ab 19. August die Wasserleitung erneuert und der Unterbau ausgebaut. Ab diesem Zeitpunkt muss der Straßenverlauf dann für den Verkehr gesperrt werden. Josef Birner bedankte sich bei den Anliegern für ihre Geduld und Kooperation und bei der Baufirma Sommer für die zügige Abwicklung der Arbeiten trotz der Hitze. Die gute Kooperation der Firma mit den Anliegern habe zu einigen sinnvollen Angleichungen auf Privatgrundstücken geführt. Das gesamte Projekt soll heuer abgeschossen werden.

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