12.09.2019 - 14:23 Uhr
HirschauOberpfalz

Stadt Hirschau sucht Baumpaten für Streuobstwiese

Auf einer großen Streuobstwiese kurz nach dem Ortsausgang von Hirschau in Richtung Großschönbrunn stehen mehr als 50 Obstbäume. Für die suchen die Stadt und der Obst- und Gartenbauverein Baumpaten.

Vorsitzender Roland Maier vom Obst- und Gartenbauverein Hirschau und Bürgermeister Hermann Falk (von links) suchen Interessierte für eine Baumpatenschaft.
von Externer BeitragProfil

Streuobstbestände sind ein wertvoller Lebensraum für bis zu 5000 Arten von Tieren und Pflanzen. Sie prägen in vielen Regionen Bayerns das Bild und stehen für eine intakte Natur, hohe Biodiversität und gesunde, hochwertige Produkte. Zehn verschiedene Sorten Streuobst sind auf dem Gelände bei Hirschau gepflanzt worden. Vom Boskoop-Apfel über die Williams-Christ-Birne und die Hauszwetschge bis Gellerts Butterbirne und Rote Maikirsche. Die Streuobstwiese in Hirschau ist ein gefördertes Projekt für mehr Biodiversität.

Doch nun kam die Frage auf, wer sich um die vielen Bäume kümmert. Denn mit dem Pflanzen allein ist es nicht getan. Regelmäßig müssen die Bäume ordnungsgemäß ausgeschnitten, muss der Pflanzring von Unkraut freigehalten und natürlich auch das Obst geerntet werden. Deswegen sucht die Stadt nun, zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein, der sich um die weitere Pflege der Streuobstwiese kümmert, nach Baumpaten.

Die Paten werden von Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins geschult und betreut. Unter anderem ist im Frühjahr 2020 ein Baumschneidekurs vorgesehen. Doch auch unterm Jahr können sich die Paten bei Unklarheiten jederzeit beim Obst- und Gartenbauverein Rat holen, versicherte Vorsitzender Roland Maier. Das im Herbst geerntete Obst darf der jeweilige Baumpate, auf den ein Namensschild am Baum hinweist, selbstverständlich behalten.

Laut Bürgermeister Hermann Falk und Vorsitzendem Roland Maier entsteht so eine Win-Win-Situation: Die Bäume werden ordentlich gepflegt und Menschen, die vielleicht keinen eigenen großen Garten haben, können sich Wissen aneignen und zur Biodiversität in ihrer Heimat beitragen.

Wer sich für eine Baumpatenschaft interessiert, meldet sich bis Ende des Jahres bei Roland Maier (09622/49 48, maier.roland[at]kabelmail[dot]de) an. Bei ihm sind auch alle Infos zu den verschiedenen Baumarten und Obstsorten zu erhalten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.