Nach kurzer Einführung startete die Exkursion durch das Waldgebiet „Frühmeß“. Insgesamt betrachtet, so Lauerer, gehe es dem Wald um Hirschau in Anbetracht des Klimawandels noch relativ gut, erste Schäden seien aber zu erkennen. Am Beispiel von bereits erfolgten Umbaumaßnahmen wurde den Teilnehmern erläutert, wie der Wald umgestaltet werden sollte, um in Zeiten des Klimawandels für die Zukunft gerüstet zu sein. Vor allem Fichten leiden unter der Klimaerwärmung mit den trockenen Sommern, die aber gleichzeitig die starke Vermehrung des Borkenkäfers begünstigen. An befallenen Fichten wurde der Lebenszyklus des Käfers im Baum beschrieben. Zumal auch die Kiefer zunehmend Schaden nimmt, sollten die derzeit noch von Fichten- und Kiefermonokulturen bestimmten Bestände umgebaut werden in einen artenreichen, standortangepassten Mischwald vor allem heimischer Baumarten. Private Waldbesitzer könnten hierfür einen staatlichen Zuschuss über das AELF beantragen, so Lauerer. Auch weitere Themen wie illegal abgelagerter Müll und Gartenabfälle im Wald wurden lebhaft diskutiert.
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