05.12.2018 - 10:19 Uhr
HirschauOberpfalz

Weihnachtsmarkt Hirschau mit Überraschungen

Kein Glück mit dem Wetter hat in diesem Jahr der Hirschauer Weihnachtsmarkt. Vor allem am ersten der beiden Tag ist er aber hervorragend besucht.

Mit musikalischen Darbietungen stimmt der Musikzug beim Hirschauer Weihnachtsmarkt auf die Adventszeit ein.
von Autor BIJProfil

Bei trockenem Wetter startete der Hirschauer Weihnachtsmarkt mit Liedern zur Weihnachtszeit, die der Kinder- und Jugendchor Herzwärts unter Leitung von Gertrud Siegert am Marktplatz vortrug. Hauptorganisator Günther Siegert begrüßte gemeinsam mit Bürgermeister Hermann Falk die zahlreichen Besucher. Das Stadtoberhaupt nannte den Weihnachtsmarkt eine echte Bereicherung. Siegert würdigte, dass der städtische Bauhof drei weitere Holzbuden gebaut und zur Verfügung gestellt hat. Ein besonderer Dank galt dem langjährigen Vorsitzenden der Wanderfreunde, Felix Fischer, dessen Verein mehr als zwei Jahrzehnte lang seine eigenen Holzbuden für den Markt aufgebaut hat.

Für eine Überraschung sorgte ein nicht angemeldeter Nachwuchs-Nikolaus, der die jungen Sängerinnen beschenkte. Wer bisher dachte, der Nikolaus sei ein älterer Herr mit Bart, der wurde dabei eines besseren belehrt. Anscheinend tritt bei dem heiligen Mann der Bartwuchs schon in jungen Jahren auf.

Die Marktstände lockten mit einem vielfältigen Angebot. Die aufgestellten Gasstrahler und Feuerstellen wärmten die Besucher von außen, Glüh- und Schlehenwein, Punsch oder schwedischer Glögg taten das von innen. Adventssträuße und handwerklich hergestellter Weihnachtsschmuck fand seine Abnehmer ebenso wie internationale kulinarische Leckerbissen.

Darüber hinaus traten der gemischte Chor mit weihnachtlichem Liedgut und das Orchester des Musikzugs auf. Außerdem wurde das erste Adventsfenster des Lebendigen Adventskalenders am Rathaus geöffnet. Am Abend waren der Weihnachtsmarkt und die Hauptstraße in stimmungsvolles Licht getaucht. Und auch nach Ende der Veranstaltung standen noch viele Besucher am Marktplatz zusammen.

Der zweite Markttag begann mit Dauerregen, der mit kurzen Unterbrechungen bis in den Abend hinein anhielt. Zum Schutz vor der Nässe bauten die Veranstalter kurzfristig einen Pavillon auf. Trotzdem zog so mancher Mitbürger die trockene heimische Stube dem verregneten Marktplatz mit seiner Budenstadt vor. Die widriger Wetterumstände hielten Bischof Nikolaus aber nicht davon ab, den Markt zu besuchen. Nach seiner Botschaft verteilte er Schokoladen-Nikoläuse an die Kinder, besonders brave Besucher sowie an die standhaften Helfer in den Marktständen. Bei einer Visite in der Himmelspforte erkundigte er sich nach Briefen an das Christkind.

Die Krippenausstellung im Rathaus sowie die Rasseausstellung der Hasenzüchter im früheren städtischen Bauhofgebäude waren wenigstens ohne Regenschirm zu besichtigen. Der Dauerregen gab bei der Eröffnung des zweiten Adventsfensters etwas nach.

Chorleiterin Gertrud Siegert bedankt sich beim Nachwuchs-Nikolaus für die Geschenke an die Sängerinnen.

Beim Besuch der Himmelspforte fragt Bischof Nikolaus die Kinder, ob sie ihre Briefe an das Christkind schon abgegeben haben.

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