Wenn am Samstag, 4. Mai, ab 13 Uhr im Gemeindehaus der Christuskirche in Lauf ein Tag rund um christliche Bücher stattfindet, hält auch Ingeborg Ferstl aus Eschenfelden einen Vortrag. Das Thema der ehemaligen Krankenschwester und Buchautorin: "Glaube und Gesundheit - Mehr Kraft, Freude und Frieden durch Vertrauen auf Gott".
ONETZ: Frau Ferstl, Sie halten einen Vortrag über „Glaube und Gesundheit“. Wie kommt man auf so ein Thema?
Ingeborg Ferstl: Aus geistlicher Sicht durch Gottes Berufung und seine Gaben und Talente für uns Menschen. Aus weltlicher Sicht durch die Lebenserfahrung mit all ihren Facetten. Meine fast 40-jährige Tätigkeit als Krankenschwester beinhaltet einen großen Erfahrungsschatz und dieses Wissen - in Verbindung mit meinem Glauben - kann anderen Menschen weiterhelfen.
ONETZ: Sie bezeichnen sich als „lebendige Christin“. Waren Sie das schon immer?
Ferstl: Nein, ich bin zwar katholisch und wurde als Baby getauft, hatte aber nie eine persönliche Beziehung zu Jesus. Ich wurde von der Frau eines Patienten am 4. Februar 2011, während meines Nachtdienstes, zu Jesus geführt, mit einem ganz einfachen Gebet. Das daraus resultierende Wissen, unverdient geliebt zu werden, hat mich verändert.
ONETZ: Was hat sich durch den Glauben in Ihrem Leben geändert?
Ferstl: Alles! Aber nicht von heute auf morgen. Mein Leben veränderte sich schrittweise und das tut es immer noch. Diese Veränderung kann man sich vielleicht auch wie eine Reise vorstellen, eine wunderschöne, aber auch herausfordernde Reise. Veränderung kann nämlich sehr wehtun. Die Wahrheit über sich selbst zu erkennen und dann auch zu bekennen, ist wahrlich nicht immer einfach. Vor allem durch Zeiten von Krankheit oder anderen belastenden Lebenskrisen habe ich Gottes Gegenwart immer wieder erfahren. Das hat sich bis heute nicht geändert.
ONETZ: Zurück zum Thema „Glaube und Gesundheit“: Sind Gläubige gesündere Menschen?
Ferstl: Menschen, die einen vertrauenden Glauben haben, können Wiederherstellung und Heilung erwarten. Das Leben Jesu war erfüllt von Heilungswundern. Das gilt heute noch. Mittlerweile gibt es Studien, die belegen, dass Menschen, die an einen liebenden Gott glauben, Veränderung erleben. Das ist kein Humbug oder sonstiger Quatsch, es ist Realität. Wir können Wiederherstellung und Heilung erfahren. Ich habe diese Veränderungen selbst erfahren, auch wenn Gott noch viel Arbeit mit mir hat.
ONETZ: Können also gläubige Menschen mit Krankheit besser umgehen?
Ferstl: Meistens schon, einfach weil sie sich getragen wissen, auch wenn oft die Frage nach dem „Warum“ im Raum steht, vor allem wenn man liebe Menschen verliert. Das ist sicher eine der größten Herausforderungen, auch für tief gläubige Menschen.
ONETZ: Kann man sich „gesundbeten“?
Ferstl: Ob man sich selbst „gesundbeten“ kann, kann man nicht pauschal beantworten. Auf jeden Fall kann man für andere Menschen beten, wenn sie krank sind, und natürlich Gott selbst immer wieder um Heilung und Wiederherstellung bitten. Das tue ich bis heute.
ONETZ: Für welches Zielpublikum ist denn Ihr Vortrag gedacht?
Ferstl: Für jeden, der sich für den Glauben an Gott interessiert. Ich halte auf Anfrage auch gerne weitere Vorträge zu unterschiedlichen Themen rund um Glauben und Gesundheit. Mehr davon kann man in meinem Buch „KOMM – Mit Zuversicht und Hoffnung zu einem vertrauenden Glauben finden“ lesen, das im Buchhandel erhältlich ist, oder auch auf meiner Homepage www.glaube-einfach.com.













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