01.04.2019 - 11:49 Uhr
HirschbachOberpfalz

Kletterhalle trifft auf Skepsis im Gemeinderat Hirschbach

Bausachen bestimmen die März-Sitzung des Gemeinderats Hirschbach. Neben vielen einvernehmlichen Zustimmungen gibt es auch ein Nein mit zwei Gegenstimmen.

Zwischen den Bäumen sind die Klettergerüste zu erkennen, die nach der Ansicht von Gemeinderäten zu nahe am Freibadgelände stehen könnten. Das Landratsamt soll über deren nachträgliche Genehmigung entscheiden.
von Pauline ReglerProfil
So ähnlich sieht es immer wieder bei den Containern aus. Die Müllablagerungen einzelner Benutzer sorgen vielleicht dafür, dass bald alle längere Wege in Kauf nehmen müssen.

Diskussionen im Gemeinderat Hirschbach löste eine Bauvoranfrage von Manfred Salcher aus, der auf dem Gelände seiner Berg- und Skischule eine Kletterhalle bauen möchte. Mehrmals hatten die Räte schon errichtete Einrichtungen nachträglich genehmigt. Dieses Mal sah sich eine Mehrheit nicht im Stande, die Anfrage zu befürworten.

Feuerschutz und Rettungswege seien nach wie vor ungeklärt, und auch bei den Abstandsflächen gebe es Zweifel. Die Entscheidung über eine nachträgliche Genehmigung zweier Klettertürme, die als Gerüstversion schon länger errichtet sind, gab der Gemeinderat an das Landratsamt weiter; mit dem Hinweis, dass die Türme möglicherweise zu nahe am Freibadgelände stehen. Die Bauvoranfrage für die geplante Kletterhalle, immerhin mit Abmessungen von 18 Meter Länge und 10 Meter Höhe, wurde abgelehnt, auch weil die ästhetische Wirkung den Gegnern fragwürdig erschien. Ärger über Straßenschäden

Nichts einzuwenden gab es gegen die bereits erfolgte Vergabe von Straßenbaumaßnahmen im Reichental nach Loch, im Bereich Freibad, in Achtel sowie an der Bushaltestelle in Unterklausen. Die Einmündung der Straße von Mittelreinbach nach Achtel muss auch repariert werden, weil der Durchlass kaputt und der Straßenrand weggebrochen ist. Die für schwere Lasten nicht geeignete Straße werde durch die Holzabfuhr in Mitleidenschaft gezogen. Ohne ein Mittel zur Abhilfe parat zu haben,zeigten sich die Gemeinderäte darüber verärgert, dass die Allgemeinheit bezahle, während einige wenige Vorteile ziehen und für Schäden nicht gerade stehen. Feuerwehr darf bald bauen

Entspannter ging der Gemeinderat mit dem Bauantrag zur Erweiterung des Feuerwehrhauses in Hirschbach um. Er soll noch heuer in die Tat umgesetzt werden. Die Feuerwehrler scharren schon mit den Hufen, um endlich beginnen zu können. Das Feuerwehrhaus wird einen Anbau bekommen, der genug Platz für das neue Feuerwehrauto und Sozialräume bietet. Bushaltestelle verlegen

Die Bushaltestelle in Oberklausen, die am östlichen Rand des Parkplatzes beim Stadionmodell steht, soll an die westliche Seite verlegt werden. Durch die Lage nahe an der Kurve sei sie für Fahrzeugführer, die aus Richtung Achtel kommen, erst sehr spät erkennbar. Darüber muss aber mit dem Landkreis verhandelt werden. Container stehen zur Debatte

Eine Galgenfrist bekommen die Recycling-Container am östlichen Ortsende von Hirschbach. Dort gibt es immer wieder Ärger mit wilden Müllablagerungen. Der Bürgermeister will das Thema noch in den Bürgerversammlungen diskutieren, um die Betroffenen nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen. Förderverein zahlt 7000 Euro

Nach dem Defizitausgleich der Gemeinde, der voriges Jahr angehoben wurde, muss der Förderverein Freibad noch knapp über 7000 Euro übernehmen. Auch über den Einsatz der Sicherheitsfirma wurde gesprochen, weil sie Anweisungen braucht, wie oft und wann sie das Freibad, auch außerhalb der Öffnungszeiten, überwachen soll. Nachdem im Sommer ein Dauercamp eingerichtet wird, müsse mit Lärm, auch in den Nachtstunden, gerechnet werden. Rad- und Wanderwege

Der Simultankirchenradweg, der auch durch Eschenfelden führt, bekommt eine Spende von 800 Euro von der Gemeinde Hirschbach. Für die Markierung und Pflege der Wanderwege rund um Eschenfelden fehlt es an Personal. Daher soll das Netz von acht auf drei Wege ausgedünnt werden. Allerdings werde an einem Gemeinderundweg gearbeitet. Dabei soll auf bestehende Wege zurückgegriffen werden.

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