30.12.2018 - 15:13 Uhr
HirschbachOberpfalz

Mehr Licht für weniger Geld

Die Zeiten der totalen Finsternis sind in der Gemeinde Hirschbach vorbei. Jetzt brennen die Lampen wieder die ganze Nacht über, aber mehr Strom fressen sie deshalb nicht.

Über die abgeschlossene LED-Umstellung der Straßenbeleuchtung freuen sich (von links) Armin Linhart, Gerhard Schmerber, Bürgermeister Hans Durst und Markus Windisch vom Bayernwerk.
von Pauline ReglerProfil

Im Rathaus in Eschenfelden trafen Bürgermeister Hans Durst und Gemeindearbeiter Armin Linhart den Ansprechpartner des Bayernwerks für die Kommunen in Ostbayern, Markus Windisch, sowie Bauleiter Gerhard Schmerber vom Service-Centrum Weiden. Das Gesprächsthema war der Abschluss der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Licht.

In 280 Laternen leuchtet jetzt die neue Technik. Vorwiegend sind sie mit Schreder-Axia-Lampen versehen. Mancherorts brauchten die Bürger etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Kleinere Schwachpunkte hat die ausführende Firma Wittmann behoben; vor allem dort, wo nur kleine Einstellungskorrekturen nötig waren.

Als besondere Verbesserung ist zu nennen, dass jetzt wieder in der ganzen Nacht das Licht brennt. Zwischen war es zwischen halb Eins und halb Fünf überall in der Gemeinde dunkel, um Strom zu sparen. Die jetzigen Lösung verheißt mehr Helligkeit für noch weniger Geld.

Obwohl jetzt die Lampen wieder die ganze Nacht über an sind, ergibt sich eine nochmalige Ersparnis von 6000 Euro pro Jahr. Das verkürzt die Amortisationszeit, und der ökologische Effekt ist nicht von der Hand zu weisen. Die Ersparnis von 63 000 Kilowattstunden pro Jahr vermindert den C02-Ausstoß um 37 Tonnen.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf 85 000 Euro. Dazu kamen 18 200 Euro als Zuschuss. Die Gemeinde erhielt auch ein Zertifikat für das Klimaschutzprojekt vom Bund, das im Rathaus im Eingangsbereich betrachtet werden kann.

Gerhard Schmerber erläuterte die geleisteten Arbeiten. Sie reichten von einer Standsicherheitsprobe über das Anstreichen der Lampenfüße bis zum Austausch der Köpfe. Wo das nicht so einfach möglich war, seien leistungsfähige LED-Leuchtkörper eingebaut worden. Armin Linhart bewertete die Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma und dem Bayernwerk als gut. Unbürokratisch seien kleinere Reparaturen miterledigt worden. Für die Zukunft werde an einen Wartungsvertrag gedacht, weil die Lampen jetzt ins Eigentum der Gemeinde übergegangen sind.

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