Im neuen Baugebiet "Hirtenleite III" kann ab Sommer 2019 gebaut werden. Dieses Ziel verfolgt der Stadtrat. In seiner letzten Sitzung behandelte er die eingegangenen Stellungnahmen zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes. Von 44 angeschriebenen Trägern öffentlicher Belange hatten 21 ein Statement abgegeben. Ihre Anliegen konnten alle berücksichtigt oder entkräftet werden. Auch ein privater Einwender aus der Nachbarschaft kam mit seinen Einwänden und Bedenken nicht zum Zug. Nachdem sein ausführliches Schreiben verlesen worden war, stellte der Stadtrat per Beschluss fest, dass bei der Änderung der Bauleitplanung nichts versäumt wurde und die geäußerten Vorbehalte nicht zutreffen. Sobald nun der geänderte Flächennutzungsplan vom Landratsamt genehmigt ist, herrscht Baurecht. Nach den Worten von Bürgermeister Armin Schärtl möchte der Stadtrat im Oktober die Erschließung vergeben; ebenso soll dann entschieden werden, wer die begehrten Bauplätze bekommt.
Östlich der A 93 möchte die Stadt unter der Bezeichnung "Baderfeld" ein neues Industriegebiet ausweisen. Es erstreckt sich auf rund 16 Hektar im Anschluss an die Firmen Naabbeton und Inotech. Ansiedlungswillige Betriebe gibt es laut Bürgermeister bereits. Der Stadtrat beschloss, die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes in die Wege zu leiten. Mit schwerwiegenden Einwänden ist nach einer ersten Beurteilung aus dem Landratsamt nicht zu rechnen.
Für die Erschließung des Industriegebietes östlich der Sauerzapfstraße vergab der Stadtrat den Auftrag. Er ging für 620 211 Euro an die Firma Seebauer aus Schwarzhofen. Einen weiteren Auftrag erhielt die Firma Haimerl aus Viechtach. Für 583 774 Euro erledigt sie die Wasserleitungserneuerung und Kanalsanierung in Neusath.
21 290 Euro muss die Stadt für die Metallbauarbeiten im Zwingerweg-West bezahlen. Den Auftrag bekam die Firma Wiederer aus Grafenwöhr. Gegen diese Vergabe votierten die sieben anwesenden CSU-Räte, nachdem sie bereits den Ausbau des Zwingerweges in diesem Jahr auf diesem Abschnitt abgelehnt hatten.
Im Laufe der Sitzung wurde bekannt gegeben, dass sich Anwohner der Krankenhaus- und Hallerstraße in einem Schreiben zur geplanten Wohnbebauung geäußert haben. Im weiteren Verfahren kommt es erst noch zur Bürgerbeteiligung.
Martin Scharf, der Sohn des früheren Bürgermeisters Rudolf Scharf, hatte eine Benefizausstellung im Schmidt-Haus organisiert. Aus dem Nachlass seiner Mutter waren dort 14 Bilder verkauft worden. Den Erlös in Höhe von 2970 Euro reichten er und seine beiden Schwestern an die städtische Bürgerspitalstiftung weiter.
17.07.2018 - 17:53 Uhr
"Hirtenleite III" auf dem Weg zur Baureife
von Wilhelm Amann
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