14.11.2018 - 10:37 Uhr
Oberpfalz

Bei Hitze dürfen die Vögel pausieren

Das extreme Wetter wirkt sich sogar auf die Brieftauberer aus: Wegen der anhaltenden Hitze im Sommer haben die Kastler Vereine "im Interesse der Gesundheit und des Wohles der Tauben" auf mehrere Preisflüge verzichtet.

Die Sieger und Vereinsmeister der Kastler Taubenfreunde 2018 (von links): Wastl Meier, Stefan Braun, Michael Wisgickl, Ida und Georg Stepper, Elisabeth und Alois Lang und Vorstand und Vereinsmeister Willi Fehlner.
von Autor JPProfil

Das erläuterte der Vorsitzender Willi Fehlner bei der Siegerehrung im Gasthaus zum Schweppermann. Dennoch habe ein erfolgreiches Reisejahr verbucht werden können. Vereinsmeister wurde diesmal Vorsitzender Willi Fehlner mit 37 Preisen, der auch Weibchenmeister, Jährigenmeister und 2. Jungflugmeister wurde und das beste jährige Weibchen besitzt. Zweiter Vereinsmeister wurde Stefan Lill mit 33 Preisen. Knapp dahinter folgt Georg Stepper mit ebenfalls 33 Preisen. Danach platzieren sich Elisabeth und Alois Lang mit 27 Preisen. Michael Wisgickl ist der 1. Jungflugmeister und hat die beste Jungtaube. Bei den Pokalsiegern gab es folgende Ergebnisse: Den Bürgerpokal holte sich Willi Fehlner, der Schweppermannpokal geht an Familie Lang, über den Kölbl-Gedächtnis-Pokal darf sich Willi Fehlner freuen, den Liga-Pokal und den Titel "Aufsteiger des Jahres" sicherte sich Michael Wisgickl.

Bürgermeister Stefan Braun gratulierte den Siegern und teilte mit, dass die Kastler Taubenfreunde einen Teil des alten Kastler Feuerwehrhauses ab sofort als neue Einsatzstelle bekommen: Dafür seien nur leichte Renovierungsarbeiten notwendig sind, bis Büros und die ehemaligen Aufenthaltsräume den Vorstellungen der Tauberer entsprechen. Willi Fehlner dankte dem Bürgermeister für diese erfreuliche Nachricht und versprach, dass die Tauberer die neuen Räumen bestens herrichten würden.

Zum Abschluss wurden Heidi Kölbl, Elisabeth Lang, Rosa Graml und Ida Stepper, die zusammen mit dem Meier Wastl, für die musikalische Unterhaltung gesorgt hatten, mit Blumen geehrt. Außerdem betonte Willi Fehlner, dass man den Brieftaubensport in Bayern als Unesco-Weltkulturerbe anerkennen lassen will, "so wie es schon in Nord- Rhein- Westfalen passiert ist". Anschließend ging die Versammlung zum gemütlichen Teil über, bei einer Tombola gab es wieder zahlreiche Preise zu gewinnen. Die beiden Brieftaubenvereine umfassen das Gebiet der Gemeinden Lauterhofen, Kastl, Hohenburg, Schmidmühlen, Ursensollen, Birgland und Illschwang.

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