Bilder vom Sonnenaufgang wollte der Hobbyfotograf am Samstag in den Morgenstunden von der Gemeindeverbindungsstraße aus eigentlich machen, als ihm das Geschoss nur zwei Meter von der Straße entfernt am Ufer aufgrund seiner goldenen Farbe auffiel. Der niedrige Wasserstand hatte es freigelegt. Beamte der Polizeiinspektion Kemnath forderten die Unterstützung von Fachleuten einer Spezialfirma an, die das verdächtige Teil als scharfe 7,5 Zentimeter Panzersprengmunition deklarierte. Da die Munition nicht sicher abtransportiert werden konnte, wurde sie vor Ort gegen 10.30 Uhr kontrolliert gesprengt. Woher die Munition stammt, steht nicht fest."
Nach Aussagen eines Mitglieds des Sprengkommandos handelt es sich um eine Granate, die ab 1974 hergestellt wurde. Die Sprengung im Wasser verursachte keine sichtbaren Schäden am Fischbestand, stellte der Pächter des kreiseigenen Gewässers fest. An gleicher Stelle hatte er vor geraumer Zeit ein Mörserleitwerk gefunden.













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