Fensterbach trauert um Franz Hofrichter

Nur wenige Tage nach seinem 85. Geburtstag versammelten sich viele Trauergäste, um gemeinsam Abschied zu nehmen von Franz Hofrichter.

Nur wenige Tage nach seinem 85. Geburtstag verstarb Franz Hofrichter.
von Heinrich Niebauer (NIB)Profil

Wie glücklich er an seinem 85. Geburtstag und an der Hochzeit seines Enkels Stefan war, erinnerte sich Ruhestandspfarrer Johann Schächtl beim Requiem für Franz Hofrichter in der St.-Margareta-Kirche in Högling. Nur wenige Tage standen die Familie, Freunde, Bekannte und die Abordnungen vieler Vereine an seinem offenen Grab, um Abschied zu nehmen. Geboren wurde Franz Hofrichter in Dürnsricht. Aus seiner Ehe mit Gattin Frieda gingen vier Kinder hervor. Neben dem Meistertitel im Schlosserhandwerk erwarb er weitere drei Meistertitel und baute sich an seinem Wohnort in Högling eine Heizungsbaufirma auf, die in den besten Zeiten 28 Angestellte hatte.

In der Innung Spengler-, Sanitär- und Heizungstechnik war er über viele Jahre Innungsmeister und später Innungsobermeister. Er gestaltete sie in dieser Zeit wesentlich mit. Dafür wurde er zum Ehreninnungsobermeister ernannt.

Bürgermeister Christian Ziegler erinnerte an die Zeit von 1966 bis 1971, als Franz Hofrichter als Letzter das Amt des Bürgermeisters der ehemals selbständigen Gemeinde Högling inne hatte, bevor diese im Rahmen der Gebietsreform in die Gemeinde Fensterbach eingemeindet wurde. In der Gemeinde Fensterbach saß Hofrichter von 1978 bis 1990 im Gemeinderat.

Die KRK Högling verlor mit Franz Hofrichter ein Ehrenmitglied, die Bulldog- und Oldtimerfreunde ein Gründungsmitglied. Auch die Hubertus-Schützen Knölling, die Feuerwehr Högling und der SV Trisching stellten zum Gedenken an ein langjähriges und treues Mitglied eine Blumenschale ans Grab.

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