06.12.2018 - 16:16 Uhr
HohenburgOberpfalz

Breitbandausbau geht weiter

Die Zusage in Hohenburg ist auf dem Tisch: Die Marktgemeinde erhält vom Freistaat eine halbe Million Euro Stabilisierungshilfe und 39 000 Euro an Bedarfszuweisungen.

Der Breitbandausbau im Gemeindegebiet Hohenburg kommt gut voran. Das Bild zeigt die DSL-Baustelle in Adertshausen.
von Paul BöhmProfil

Bei der Marktgemeinderatssitzung überbrachte Bürgermeister Florian Junkes die gute Nachricht: Hohenburg erhält Zuwendungen vom Staat.

Mittlerweile liegt im Rathaus die Förderzusage für den zweiten Bauabschnitt der Breitbandversorgung in Höhe von 1,4 Millionen Euro vor. Die Baukosten wurden in der Sitzung mit etwa 1,5 Millionen Euro genannt.

Wie in der Sitzung auch zu hören war, wird es in den kommenden Wochen eine Anliegerversammlung für das Wohngebiet Köstlacker geben. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes. Reguliert sind jetzt auch die Manöverschäden im Bereich Berghausen aus dem Winter des vergangenen Jahres.

Eine erste Kostenschätzung für die Sanierung des Marktplatzes liegt bei etwa 267 000 Euro.

Erneut auf die Tagesordnung kam die Räumung des Radweges von Ransbach nach Hohenburg. Die Ratsmitglieder einigten sich darauf, dass der Radweg bei Bedarf und soweit es arbeitstechnisch möglich ist, künftig wieder geräumt wird. Nicht nur den Ausbau des Radwegs von Ursensollen nach Allersburg will die Gemeinde forcieren, sondern auch den Fahrradweg von Adertshausen zur Gemeindegrenze bei der Schwarzmühle. "Eine Alternative wäre es, den Radweg von der Truppenübungsplatzgrenze entlang der Staatsstraße zu verlegen", sagte Marktgemeinderatsmitglied Markus Mitschke, der den Antrag gestellt hatte.

Ein weiteres Anliegen war ihm die Fortsetzung der Sanierung der Burganlage in Hohenburg, die aber im Eigentum des Marktes Hohenfels steht.

Sebastian Schärl erinnerte an die Spielplatzsanierung in Adertshausen. "Die Anregungen für Spielgeräte sollen aus dem Dorf kommen, dann werden wir sie umsetzen", war sich das Gremium einig.

Das Gemeinderatsmitglied Schärl rief auch dazu auf, das Fledermaushaus, die Auszeichnung als Naturgemeinde, und das Denkmalschutzkonzept stärker zu beachten. "Eine Tafel ans Rathaus zu schrauben ist zu wenig", meinte er. Er wünsche sich, dass dieses Thema bei einer Klausurtagung des Marktgemeinderates auf die Tagesordnung kommt.

Einstimmig genehmigt wurden der Antrag zum Bau einer Holzlege in Mendorferbuch und die Errichtung eines Ausnahmhauses in Lohe sowie Industriehallen für das Fraunhofer-Institut auf dem Aichaer Berg.

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