(hah) Denn genau darauf zielt das "Planspiel Heimat", welches von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Amberg-Sulzbach angeboten wird, hin - Kindern die politischen Denk- und Arbeitsprozesse nahe bringen. In dem schlüpften die Schüler in die Rolle von Kommunalpolitikern der fiktiven Stadt Felddorf.
Es musste entschieden werden, ob eine Umgehungsstraße gebaut wird oder nicht. Was nicht ganz einfach war. Wollte die Umweltpartei unbedingt den Wald schützen, so war dies der Elternpartei egal. Sie wollte ihren Kindern einen sicheren Schulweg bieten. Absicht des Projekts ist es, so Projektleiterin Anita Kinscher, den Schülern auf spielerische Art und Weise Politik näher zu bringen und Demokratie zu verstehen. Mit Unterstützung von Anita Kinscher und ihren drei ehrenamtlichen Helferinnen gelang es in einer Reihe von spannenden Sitzungen und offenen Diskussionsrunden am Ende doch tatsächlich, relativ schnell eine gute Lösung zu finden, die alle Parteimitglieder zufrieden stellte: Mit Hilfe einer Fußgängerbrücke und einer Zone 30- Einführung wurde der Schulweg für die Kinder wieder sicher und der Eingriff in die Natur blieb gering. Zusätzlich soll durch verstärkte Verkehrsüberwachung und eine Ampel das Rasen der Autofahrer eingeschränkt werden.
Anita Kinscher lobte die Gruppe und betonte, dass sie selten einen so harmonischen Verlauf von Diskussionen und Einigungen erlebt habe. Klassenleiterin Sabine Lubich freute sich über dieses positive Feedback.
Hohenburg
03.07.2018 - 15:15 Uhr
Demokratie ist so simpel
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