23.02.2020 - 12:27 Uhr
HohenburgOberpfalz

Krautkopfball in Hohenburg ein Vergnügen mit Kultstatus

Pünktlich um 13.13 Uhr beginnt am Faschingssamstag ein Hohenburger Spektakel der besonderen Art. Zum Schlachtruf "Flatter, Flatter, Lauterachtal" tanzt die Prinzengarde, und dazu wird die Kunst des Rettichzwirbelns zelebriert.

Und wieder ist das TuS-Sportheim viel zu klein. Die Hohenburger Fledermausgarde macht beim Krautkopfball den Gartenbaufreunden ihre Aufwartung mit ihrem Gardetanz im neuen Faschingskostüm.
von Paul BöhmProfil

Der Krautkopfball des Obst- und Gartenbauvereins ist kein Fasching der üblichen Machart. Das urig-gesellige Maschkerertreffen, das sich vor fast 45 Jahren etabliert hat, beginnt am Faschingssamstag pünktlich um 13.13 Uhr. Mathias Viehauser verbreitete als Ein-Mann-Showband Stimmung im TuS-Sportheim.

Einen schönen Faschingstag wünschten die Hohenburger Prinzessin Nele I., seine Tollität Sebastian I. und Hofnarr Johann Wolfsteiner mit dem Schlachtruf "Hohenburger Fledermais, Flatter, Flatter". Die Kindergarde und die Jugendgarde waren zu einem Auftritt mitgekommen. Als besondere Attraktion war das Rettichzwirbeln zu sehen. Wenn der Rettich zusammenhängend aufgeschnitten ist, darf mit dem Salzen begonnen werden - auseinanderreißen darf das gute Stück aber nicht. Das hätte eine Disqualifikation zur Folge, erklärten Leni Stauber und Veronika Heimler die Regularien.

Die fünf besten Zwirbler waren heuer Johannes Reindl (3,90 Meter), Veronika Kiebel (3,19), Brigitte Reiser (2,60), Klaus Falk (2,48) und Lukas Kölbl. Zu guter Letzt ließen sich alle Krautkopfballbesucher ihre Rettiche bei Butterbroten mit viel Schnittlauch schmecken.

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