07.01.2020 - 10:14 Uhr
HohenburgOberpfalz

Neujahrsempfang des Markts Hohenburg

Zum Neujahrsempfang hatte der Markt Hohenburg eingeladen. Unter dem Zeichen der Gemeinsamkeit und Offenheit traf man sich im Musikstadel zum Start ins Jahr 2020.

Bereits am ersten Tag des neuen Jahres hatte der Markt Hohenburg seine Bürger zum Neujahrsempfang in den Musikstadel der Trachtenkapelle eingeladen.
von Paul BöhmProfil

Am großen Eingangstor zum Musikstadel hießen die Bürgermeister Florian Junkes, Manfred Braun und Georg Reis die Bürger, die Vertreter der Vereine und der Geschäftswelt mit den besten Wünschen für das neue Jahr willkommen. "Bei diesem Termin haben sich immer gute Gespräche entwickelt und ich finde, dass es nichts Besseres gibt, als wenn man miteinander spricht", sagte Junkes. Da braucht man nicht einmal den Blick in die geheimnisvolle Glaskugel zu werfen. „Wenn wir weiterkommen wollen, kommt es immer wieder auf den Zusammenhalt in unserer Gemeinde an.“

„Wir sind stolz darauf, dass heuer unsere Trachtenkapelle ihr 60-jähriges Bestehen feiern kann und die Feuerwehr ihr 150-jähriges Gründungsfest hat. Da möchte ich mich für den großen Zusammenhalt in unserer Gemeinde bedanken", sagte Junkes.

Mit dem Marktladen samt Café sei ein erstes Zeichen für die Fortentwicklung des Marktes gesetzt worden. "Wir haben es geschafft, drei unserer Gemeindeverbindungsstraßen zu sanieren. Die Beleuchtung und das Pflastern des Weges von der Rathausbrücke zur Salvatorkirche ist in den letzten Tagen vor Weihnachten abgeschlossen worden. Zwei Spielplätze wurden erneuert und die Hohenburger Kirwaleit haben in einer konzertierten Aktion einen Backofen im Bereich der Uferpromenade gebaut", so der Bürgermeister weiter.

Seit einigen Jahren hat sich in Hohenburg wieder der Fasching mehr und mehr etabliert. Die Kindergarde war zu einem ihrer ersten Auftritte beim Neujahrsempfang mit ihrem Gardetanz dabei.

Etwas Besonderes war laut Junkes die Sanierung der Pfarrkirche St. Michael in Allersburg gewesen und mit Abriss eines leer stehenden Hauses in der Jakobusstraße habe man die Voraussetzung für die Engstellenbeseitigung der Staatsstraße geschaffen. Der erste Bauabschnitt des Breitbandausbaues ist in Betrieb gegangen und die Freiwillige Feuerwehr Mendorferbuch-Egelsheim wurde mit einem neuen Feuerwehrauto ausgestattet.

Als einen schwierigeren Teil bezeichnete Junkes die Fortschreibung der Gemeinde mit all ihren anstehenden Baumaßnahmen in diesem Jahr. „Da stehen wieder Straßensanierungen sowohl in Innen- als auch im Außenbereich an.“ Die Sanierung des Stadlbaueranwesens gleich neben dem Rathaus wartet auf ihre Umsetzung.

„Da auch in unserer Gemeinde fleißig gebaut wird, können wir guten Mutes sein, dass erstmals seit Jahren unsere Bevölkerung wieder zunimmt. Wir hoffen, dass wir mit den verschiedensten Maßnahmen der vergangenen Jahre, vor allem mit dem Ausweisen von Wohnbaugebieten und Gewerbeflächen, einen Wendepunkt geschafft haben. Dieses Mehr an sozialem Engagement bringt auch ein Mehr an Mitgliedern bei unseren Vereinen wie dem Sportverein, der Trachtenkapelle und den Schützen als eine der erste Anlaufstellen für junge Menschen. „Die Kinder kommen unseren beiden Kindergärten und unserer Grundschule zugute“, schloss Junkes. Ein Höhepunkt war dann der Auftritt der Kindergarde der Hohenburger Faschingsfreunde mit ihrem Gardetanz.

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