09.05.2019 - 15:11 Uhr
HohenburgOberpfalz

Schmuckstück für den TuS Hohenburg

Sie ist groß, sie ist schön: Der TuS Hohenburg hat sich eine eigene Vereinsfahne angeschafft. Sie wurde in der Pfarrkirche St. Jakobus von Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler gesegnet.

Ein Festtag für den TuS Hohenburg war die Weihe einer neuen Vereinsfahne für den Sportverein durch Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler in der Pfarrkirche St. Jakobus.
von Paul BöhmProfil
Mit einem Festzug begleitete die Trachtenkapelle Hohenburg die neue Vereinsfahne des TuS Hohenburg mitsamt den Hohenburger Vereinsabordnungen zum TuS-Sportheim zur weltlichen Feier der Fahnenweihe.
Der ganze Stolz des TuS Hohenburg ist die neue Vereinsfahne. Hier zusammen mit den Sponsoren und Mitgliedern aus dem Vorstandsgremium des Sportvereins.

„Warum braucht der TuS eine Fahne und warum erst jetzt und nicht schon früher“? Warum wird eine Fahne geweiht? – Schon lange war beim Verein überlegt und diskutiert worden, sich eine eigene Vereinsfahne anzuschaffen, aber es hat bisher an der Umsetzung gefehlt. Es war letztendlich der große Wunsch der Mitglieder des TuS Hohenburg, eine originelle Vereinsfahne zu kreieren, meinte Klaus Schindler zur Entstehungsgeschichte des neuen Stücks Identität.

Die Fahnenweihe ist eine alte Tradition, die heute in katholischen Regionen, aber auch darüber hinaus lebt. Die Hohenburger sind überzeugt: „Erst durch die Segnung kann sie ihren Dienst erfüllen und den Verein bei Festzügen, Gottesdiensten und anderen Anlässen präsentieren. „In Fußballstadien werden Fahnen gehisst, um der Öffentlichkeit zu zeigen, für welchen Verein und welches Land man Sympathie empfindet", sagte Schindler. „Wie jedes Geldstück hat auch unsere neue Vereinsfahne zwei Seiten“, erzählte der Spartenleiter weiter zur Entstehungsgeschichte der Fahne. Eine Seite zeigt das Vereinswappen, umrandet mit dem Schriftzug „Turn- und Sportverein Hohenburg, gegründet 1962".

Das Vereinswappen ist in den Farben Rot und Schwarz aufgeteilt. In der Mitte zeigt die Fahne das Wappen des Marktes Hohenburg. „Die andere Seite ziert die Herkunft mit dem Schriftzug „TuS Hohenburg 1962“ mit dem Wahrzeichen, einem Bild der Hohenburg mit dem Spruch des Vereins: „I bin a Bua vom Lauterachtal“.

Finanziert haben die neue Vereinsfahne die Gründungsmitglieder des Vereins. Festgehalten ist dies auf dem Fahnenband: „Gestiftet von den Gründungsmitglieder am 23. Februar 2019“. Dies sind Helmuth Matschiner, Josef Kramer, Josef Braun, Johann Schindler, Heinz Fröhlich, Georg Höllriegl, Georg Mosner, Anton Kramer und Alfred Kürzinger, wobei in der Zwischenzeit Josef Kramer und Georg Mosner in dieser kurzen Zeit verstorben sind.

Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler nahm die Segnung der neuen Vereinsfahne vor. Er erinnerte, dass die Fahne nicht nur ein optisches Zeichen der Zugehörigkeit ausdrücke. Dies kommt letztendlich doch auf die innere Einstellung der Menschen selbst an. „Eine Fahnenweihe ist immer ein eindrucksvoller Tag für einen Verein“, meinte er im Gottesdienst. "Die Fahne repräsentiert den gesamten Verein, er drückt das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Verbundenheit der Menschen aus, die sich hier zusammengeschlossen haben."

Den Gottesdienst umrahmte die Gruppe Il coretto aus der Pfarrgemeinde Utzenhofen mit Elisabeth Geitner, Theresa Guttenberger, Franziska Guttenberger sowie Martina Ölmeier aus der Pfarrgemeinde Hohenburg. Zu einem geselligen Abend zogen die Hohenburger Vereine nach dem Gottesdienst zusammen mit der Trachtenkapelle Hohenburg und den Mitgliedern des TuS und dem neuen Wahrzeichen zum Sportheim.

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