10.08.2018 - 10:47 Uhr
HohenburgOberpfalz

Aus Wochenendsiedlung wird richtiges Wohngebiet

Bevor Hohenburgs Bürgermeister Florian Junkes seinen Marktrat in die Sommerferien schickte, hat sich das Gremium in seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit dem Bebauungsplan für die Wohnsiedlung "Köstläcker" befasst.

Sehr ärgerlich: Während der Kirwa in Hohenburg haben Unbekannte gegenüber der Lauterachtal-Grundschule die bunt gemalten Figuren an der Betonmauer beschädigt.

Denn aus der ehemaligen Wochenendhaussiedlung ist mittlerweile eine richtige Wohnsiedlung geworden. „Angefangen hatte alles mit ein paar Wochenendhäuschen mit Einzelgenehmigungen, doch daraus ist in den vergangenen Jahren eine schicke, kleine, idyllische Wohnsiedlung geworden", sagte Junkes. Die in den 1980er Jahren als Wochenendgebiet deklarierte Fläche am Rande von Mendorferbuch soll jetzt zum allgemeinen Wohnbaugebiet „Köstläcker“ mit einem rechtskräftigen Bebauungsplan werden. "Bis Ende August sollen die Einzelanfragen an die Grundstückseigentümer abgeschlossen sein", informierte Junkes das Gremium. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass bis Ende September vorbereitende Gespräche für den Bebauungsplan im Rathaus stattfinden. Im Oktober wird zu einer Anliegerversammlung geladen. In der Novembersitzung ist vorgesehen, den Aufstellungsbeschluss für einen rechtskräftigen Bebauungsplan zu fassen.

Ein weiteres Thema war der Schotterweg zwischen Egelsheim und Spieshof: Mitarbeiter des Bauhofs haben ihn wieder instand gesetzt. Außerdem steht für den Hochbehälter der gemeindlichen Wasserversorgung in Köstl eine umfangreiche Sanierung an. Wie Bürgermeister Florian Junkes erklärte, wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, um die Ausbesserungsarbeiten zu erfassen.

Ärgerlich war ein weiterer Punkt: Bürgermeister Junkes informierte den Gemeinderat, dass es während der Hohenburger Kirwa Sachbeschädigungen an der Schule gegeben hat. "Entlang der Straße sind die vielen kleinen, bunt bemalten Männchen abgerissen worden."

Erneut war das Feuerwehrhaus in Ransbach Thema: Für den Neubau hat man nach Auskunft von Junkes nochmals einen Tekturplan nachreichen müssen. Grund ist, dass bei einem Grundstückseigentümer die Abstandsfläche zu wenig gewesen ist. Ähnlich war es für den Neubau einer Maschinenhalle in Allertshofen: Eine Tekturplanung sieht jetzt vor, dass die Halle einige Meter zurückgesetzt wird.

Info:

Aus der Sitzung

Wie Bürgermeister Florian Junkes informierte, will der Markt Hohenburg dem neu aufgelegten Molbilfunkförderprogramm beitreten, um Versorgungslücken für den Handyempfang im Gemeindegebiet abzubauen.

Auf Nachfrage von Marktrat Alois Siegert bestätigte Bürgermeister Junkes, dass die Manöverschäden im Bereich von Berghausen bis zur Sitzung noch nicht reguliert worden sind.

Zugestimmt hat der Marktgemeinderat dem Antrag der Katholischen Kirchenstiftung auf eine verlängerte U3-Förderung in den Kindergärten Hohenburg und Mendorferbuch.

Zum neuen Feldgeschworenen im Markt Hohenburg ist Gerhard Hollweck (links) aus Lohe bestellt worden Die Bestellungsurkunde überreichte Bürgermeister Florian Junkes.

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