In Hohenfels im Landkreis Neumarkt musste am Sonntag, 2. Januar, frühmorgens das SEK anrücken. Wie die Polizei Oberpfalz mitteilt, hatte ein "polizeibekannter" 19-Jähriger zwei Mitarbeiterinnen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), die zu seiner medizinischen Versorgung vor Ort waren, gegen 4 Uhr früh mit einer Stichwaffe bedroht. Er bewarf sie zudem mit Gegenständen und randalierte in der Wohnung. Laut einer Mittelung des BRK handelte es sich bei der Waffe um eine Machete. Demnach hatten die BRK-Mitarbeiterinnen ihre medizinische Ausrüstung in der Wohnung zurückgelassen und waren in den Rettungswagen geflohen, wo sie sich einschlossen und die Polizei anforderten.
Unterdessen hatte sich der Angreifer in seiner Wohnung verschanzt und laut BRK die Ausrüstung der Helferinnen aus dem Fenster geworfen, wodurch das Equipment schwer beschädigt worden sei. Den zwischenzeitlich angerückten Einsatzkräften eines SEK gelang es schließlich, den Mann zu überwältigen und festzunehmen. Er wurde in eine Fachklinik gebracht.
„Die vorbildliche und professionelle Reaktion der beiden Mitarbeiterinnen hat ihnen das Leben gerettet“, so BRK-Präsidentin Angelika Schorer am Sonntagmittag. „Ein Angriff auf Rettungskräfte ist inakzeptabel und ein Angriff auf die Gesellschaft. Ich danke der Polizei für das schnelle Eingreifen.“















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