08.04.2021 - 15:00 Uhr
Hohenwald bei TirschenreuthOberpfalz

Hohenwalder „Ratschenkinder“ lassen sich von der Pandemie nicht schrecken

Die Geschwister Timo und Bastian Bäuml (von links) beim Ratschen.
von Konrad RosnerProfil

Schon seit den 60er Jahren gibt es alljährlich die „Hohenwalder Ratsch-Kinder,“ die diese Tradition seitdem ununterbrochen weiterführen. Selbst die Corona-Pandemie konnte die Kinder nicht stoppen. Nur der Ablauf hat sich geändert. Denn eigentlich schreibt der Brauch des „Ratschens“ vor, dass die Kinder in der Karwoche von Haus zu Haus ziehen und mit den hölzernen Lärminstrumenten, als Ersatz für das ausgesetzte Glockenläuten, an die Gebetszeiten und Gottesdienste erinnern.

In Zeiten der Pandemie haben die Kinder dreimal am Tag, zu vorher besprochenen Zeiten, „gemeinsam“ vor der eigenen Haustür geratscht. Freiwillige Spenden für die „Ratschkinder“, konnten bei der heurigen „Dorfratscherin“ Lena Hössl abgegeben werden, und wurden von dieser, natürlich kontaktlos, gerecht verteilt.

Paula Hössl (links) und Lena Hössl beim Ratschen.
Florian und Fabian Franz waren beim Ratschen vor ihrer Haustüre.
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