CSU-Bürgermeisterkandidat Marcus Eichenmüller steht in Holzhammer Rede und Antwort

In Holzhammer war der Auftakt zu einer Reihe von Bürgergesprächen, bei denen die Schnaittenbacher CSU und Spitzenkandidat Eichenmüller unter dem Motto „wo zwickt’s?“ sich auch unbequemen Fragen stellten.

von Externer BeitragProfil

Im fast voll besetzten Schützenheim standen CSU-Bürgermeisterkandidat Marcus Eichenmüller und die Stadtratskandidaten den Besuchern beim Bürgergespräch Rede und Antwort.

Zu Beginn stellte Markus Nagler das Kandidatenteam der CSU vor und zeigte auch auf, was in den vergangenen 18 Jahren erreicht wurde. Etliche Projekte wie die Schulzentralisierung, Dorferneuerung in Kemnath, Sitzambuch oder Holzhammer, die Abwasserentsorgung in den Ortsteilen, die Ausstattung der Feuerwehren und vieles mehr seien unter Bürgermeister Sepp Reindl umgesetzt worden.

Daher sei der Vorwurf der anderen Parteien im Stadtrat, dass „18 Jahre nicht viel geschehen sei“, schon durchaus verwunderlich. „Gerade unter dem Aspekt der viel zitierten Gestaltungsmehrheit der anderen Fraktionen, erkennt man keinen nennenswerten innovativen Vorstoß“, so Nagler, der zudem betonte: „Trotz all dieser enormen Investitionen haben wir jetzt den gleichen Schuldenstand wie vor 18 Jahren.“

Auch CSU-Bürgermeisterkandidat Marcus Eichenmüller verwies auf die hervorragende Ausgangssituation, in der man sich derzeit befinde, zeigte aber auch weitere Potenziale auf. Er betonte die Bedeutung der Weiterentwicklung der Ortsteile und lobte dabei vor allem die Dorfgemeinschaft in Holzhammer mit dem Vereinsleben, der Kirwa, dem Eigenengagement mit dem Spielplatzverein oder dem Kulturpreis für Almrausch. Das Ehrenamt nehme für ihn eine besonders wichtige Rolle ein – hier sei ein direkter Ansprechpartner für Vereine im Rathaus denkbar. „Wir wollen im Rathaus den Servicegedanken noch weiter ausbauen und verstärken“, betonte er. Auch in Sachen interkommunaler Zusammenarbeit wolle man sich besser aufstellen, „auch über Landkreisgrenzen hinweg“.

Als Bürgermeister könne er mit allen reden – von Schulkindern bis zu Senioren. Und so stellte er sich dann auch den Fragen der Besucher des Bürgergesprächs und versprach, sich dafür einzusetzen, die Busverbindungen von Holzhammer für Kindergartenkinder zu prüfen – hier sei beispielsweise auch die Anfahrt zum Kindergarten in Kemnath oder St. Maria denkbar.

Beim Ausbau der Bürgermeister-Plößl-Straße bestätigte er, dass Handlungsbedarf bestehe, und warb hier auch um Mitgestaltung durch die Bevölkerung. Auch hinsichtlich der Sicherung von Arbeitsplätzen betonte er, bereits aktiv gewesen zu sein. Man sei gut vernetzt mit Arbeitgebern und Unternehmern vor Ort – die Signale seien hierbei positiv gewesen.

Nach rund zwei Stunden klarer Positionierungen bedankte sich Marcus Eichenmüller für die Teilnahme an der Diskussion – und stand auch im privaten Gespräch noch zur Verfügung.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.